Freifunknetz in der Hattinger Innenstadt hat noch Lücken

WAZ-Mitarbeiterin Janice Holtz testet das Hattinger Freifunknetz.
WAZ-Mitarbeiterin Janice Holtz testet das Hattinger Freifunknetz.
Foto: WAZ
Mehr als 40 Partner stellen das kostenlose Internet bisher zur Verfügung. Besonders hoch ist die Verfügbarkeit in der Altstadt. WAZ-Mitarbeiterin Janice Holtz testet das Netz.

Hattingen..  „Freies und kostenloses Internet in Hattingen für alle“. Damit wirbt die Initiative Freifunk. Mehr als 40 Partner konnte die Initiative inzwischen in Hattingen für ihre Idee gewinnen. In der Altstadt machen bisher die meisten Unternehmer und Gastronomen mit. Einige Zugangspunkte befinden sich in der Südstadt, vereinzelte auch in den Stadtteilen. Ziel ist es, dass die Hattinger und Besucher der Stadt möglichst flächendeckend kostenloses Internet nutzen können. Doch noch gibt es auch in der Altstadt Lücken in der Versorgung, wie WAZ-Mitarbeiterin Janice Holtz bei ihrem Test festgestellt hat:

Direkt vor der Redaktion an der Großen Weilstraße sieht es noch schlecht aus. Ich kann mich in Netze von Horst, Alice oder Bloedbommel einloggen, aber den Freifunk suche ich vergebens. An der Ecke Kleine Weilstraße/Krämersdorf erscheint das Netz plötzlich. Mit einem Klick bin ich im W-Lan der Freifunk-Initiative. Sofort erscheinen auf dem Bildschirm drei von drei möglichen Balken – die Verbindung ist gut.

Ein paar Schritte weiter wird das freie Internet schwächer, noch ein Stück weiter gibt es wieder vollen Empfang. An der Unregelmäßigkeit merkt man genau, wo ein Router der Initiative installiert ist und wo nicht. Wenn ich die Verbindung löse, kann ich den Freifunk auch sofort wieder unter möglichen Netzen wählen. Erst an der Ecke Große Weilstraße/ St.-Georg-Straße ist das Netz verschwunden. Hier gibt es kein W-Lan von Freifunk mehr. Den ganzen Weg über den Steinhagen bis durch die Kirchstraße empfange ich kein Freifunknetz auf meinem Smartphone. Ich laufe einen Bogen, aber auch auf der Heggerstraße finde ich den Freifunk nicht.

Erst vor dem Supermarkt Rewe ist das Netz plötzlich wieder da und bleibt auch, während ich ein ganzes Stück die Straße weiter hoch gehe. Zum Test lade ich die Seite www.freifunk-hattingen.de im Browser meines Handys – sie erscheint sofort. Wenn eine Verbindung da ist, dann ist sie auch schnell, stelle ich fest. Auf dem Weg die Heggerstraße wieder hinunter bricht die kostenlose Internetverbindung an der Kreuzung Augusta­straße wieder ab.

Keine automatische Verbindung

Dort erreicht mein Smartphone das Maximum an möglichen W-LanNetzen, in die ich mich einloggen könnte: 13 verschlüsselte und ein offenes Netzwerk. Doch keins davon ist das des Freifunks. Erst auf der Höhe des Café Mexx erscheint doch wieder der Button für die Verbindung der Initiative. Schade ist, dass sich das Netz nicht automatisch wieder verbindet, wenn es verfügbar ist.

Mein Fazit für die Hattinger Innenstadt: Es gibt noch einige Stellen, an denen man gar keine Verbindung zu Freifunk hat. Wenn allerdings eine Verbindung aufgebaut werden konnte, dann funktioniert sie sehr gut.

 

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