Fingerboarder veranstalten Wettbewerb auf Mini-Brettern

Foto: Funke Foto Services
Jugendliche laden ein zum Skaten mit der Hand.

Hattingen..  „Wir möchten mit unserem Contest Fingerboarding populärer machen und damit die Szene ein bisschen pushen.“ Felix Jansen, Florian Dahm Vom Hagen und Tim Kranz, seit Jahren begeisterte Fingerboarder, stellen am Samstag, 25. April, um 13 Uhr im Haus der Jugend, Bahnhofsstraße 31b, den ersten Hattinger Wettbewerb auf die Beine, um davon zu überzeugen, dass „Fingerboarden richtig viel Bock macht“.

„Die deutsche Fingerboard-Szene ist recht überschaubar“, erzählt der 14-jährige Felix. „Ich denke, dass nicht mehr als 100 bis 200 Leute diesen Sport ernsthafter betreiben. Da kennt eigentlich jeder jeden.“ Der Trend gehe nach unten, „die Anzahl der Contests wird immer kleiner“. Ein Teufelskreis. Je weniger Contests, desto mehr geben den Sport auf. Weshalb das Trio selbst aktiv wurde.

WDFLM ist ihr Crew-Name. „Wir haben einfach wild auf der Tastatur rumgehämmert, irgendwann ergab sich diese Buchstabenkombination“, schildert der 16-jährige Tim. Sie klang gut, „ also haben wir sie übernommen“. In Runs, Durchläufen von 45 Sekunden, müssen die Fingerboarder beim Contest auf der 1,10 mal 2,70 Meter großen Anlage ihr Können zeigen. Die Tricks sind dieselben wie beim „normalen“ Skaten – inklusive der Namen. Es gibt Sachpreise wie Mini-Skateboards, Obstacles (Hindernisse), Rollen und mehr, die von zahlreichen Sponsoren gespendet wurden. Die Boards der Veranstalter haben im Schnitt um die 100 Euro gekostet.

Wie kommt man zu diesem ungewöhnlichen Hobby? „In der Regel durch das richtige Skateboarden“, erklärt Florian. So sei es bei ihm und Felix gewesen. Tim kam erst durch sie zum Skaten, er begann vor sechs Jahren mit dem Fingerboarden. Sie treffen sich regelmäßig. Florian: „Natürlich macht uns das Fahren und Erlernen neuer Tricks viel Spaß.“ Aber bei Wettbewerben gehe es auch viel um die Gemeinschaft in der Szene.

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