Endlich wieder Höhenfeuerwerk

Foto: Archiv, Monika Kirsch / WAZ FotoPool
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„Kemnade in Flammen“ kehrt am Pfingst-Wochenende zu den Wurzeln zurück.

Hattingen..  Zurück zu den Wurzeln lautet das Motto für „Kemnade in Flammen“ im Hafen Oveney. Weil das Volksfest in den vergangenen Jahren unter einem anderen Konzept nicht so erfolgreich war wie von der Freizeitgesellschaft Kemnade gewünscht, versucht man sich nun auf altbekannten Pfaden. Dazu gehört auch das Höhenfeuerwerk.

„Der Wunsch nach einem musikalisch unterlegten Feuerwerk war von den Besuchern so groß, dass wir uns nicht dagegen sträuben wollen“, erklärt Wilfried Perner, Geschäftsführer der Freizeitgesellschaft Kemnade. Zuletzt hatte man sich gegen ein Feuerwerk und stattdessen für eine kleine Feuershow auf der Bühne entschieden. „Das kam zwar gut an, aber dennoch waren viele Besucher ganz entrüstet, dass es kein traditionelles Kemnade in Flammen gab“, so Perner. Gemeinsam mit der Agentur Cooltour des Hattingers Marcus Gloria stellte die Freizeitgesellschaft ein Programm auf die Beine, das den Weg zur Ursprungsidee gefunden hat.

Am Samstag, 26. Mai, geht es los mit Schlagermusik. Der Stargast Mike Bauhaus tritt um 18.30 Uhr eine Stunde lang auf und schmettert mehr oder weniger poetische Texte zu poppigen Beats. Lieder wie „Der Himmel kann warten“ oder „Gib mich frei“ machten den Schlagersänger bekannt. Martin Semerad von der Agentur Cooltour sagt: „Wir lassen ihn als Zugpferd bewusst so früh auftreten. Dann kommen viele Leute einfach schon eher und verbringen noch einen netten Abend am See.“ Das Programm am Samstag beginnt um 16 Uhr und endet um 22 Uhr mit dem Höhenfeuerwerk, das vom Wasser aus gestartet wird.

Der Sonntag ist als Familientag ausgeschrieben. Mit dem Shanty-Chor, der Country-Rock-Band ­Clear Water, Latin-Pop von Restrepo und der Band Ohio Express, von denen viele vor allem das Lied „Yummy, Yummy, Yummy I Got Love In My Tummy“ kennen, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der Familiensonntag beginnt schon um 12.30 Uhr und findet seinen Abschluss im erneuten Höhenfeuerwerk. „Wir hatten letztes Jahr keins, deswegen machen wir dieses Mal gleich zwei“, scherzt Perner.

Am letzten Tag, 28. Mai, sollen die Besucher Gelegenheit haben, das Fest entspannt ausklingen zu lassen. Von 18 bis 20 Uhr tritt das Bochumer Urgestein Jo Hartmann auf und beendet das diesjährige „Kemnade in Flammen“. Neben den Bühnenshows gibt es zahlreiche Buden mit Essen und Getränken. Auf der Festwiese können Kinder sich bei zahlreichen Aktionen für die Kleinen austoben.

Ein Höhepunkt des Volksfestes kehrt ebenfalls nach einer einjährigen Pause zurück: das Riesenrad. Darüber freut sich Martin Semerad sehr. „Zu einem Volksfest gehört in meinen Augen auch ein Riesenrad. Ohne ist es nicht dasselbe“, so Semerad. Ein wichtiger Hinweis: Es gilt Glasflaschenverbot und am Eingang findet eine Flaschenkontrolle statt, da kein Alkohol mitgenommen werden darf.

Die Planung steht, das Fest kann kommen. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.

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