Ein neuer Mietspiegel soll her

Foto: Volker Speckenwirth
Datenerhebung unter Vermietern läuft bis zum 10. Januar 2017.

Hattingen..  Hattingen soll im nächsten Jahr einen aktuellen Mietspiegel für nicht preisgebundene Wohnungen bekommen. Der derzeitig gültige Mietspiegel stammt vom 1. Juni 2015.

Der Vorteil eines Mietspiegels liegt darin, dass er auf einer breiten Informationsbasis das örtliche Mietpreisniveau abbildet. Er versachlicht die eigenverantwortliche Mietpreisbildung. Darüber hinaus kann der Mietspiegel als Begründungsmittel für Mieterhöhungen dienen. Ebenso kann er verwendet werden, um unberechtigte Mieterhöhungsverlangen abzuwehren. Auch für Wertermittlungssachverständige ist der Mietspiegel zur Erstellung von Gutachten von Bedeutung.

Die Herausgeber des Hattinger Mietspiegels – der Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend, der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Hattingen und die Stadt Hattingen, Fachbereich Soziales und Wohnen – haben sich darauf verständigt, durch eine aktuelle Erhebung Daten für die Erstellung des neuen Mietspiegels 2017 zu ermitteln. Als Grundlage dienen hierbei gesammelte Informationen aus einer Befragung von Vermietern frei finanzierter Wohnungsbestände in Hattingen. Der neue Mietspiegel soll dem aktuellen Mietpreisgefüge und den Ansprüchen eines qualifizierten Mietspiegels entsprechen. Hierfür ist eine repräsentative Datenerhebung notwendig.

Neben den örtlichen Wohnungsgesellschaften und den organisierten privaten Vermietern sollen sich auch die nicht organisierten privaten Vermieter an der Befragung beteiligen. Hierfür liegen die Fragebögen unter anderem im Rathaus, im Bürgerbüro, im Amtshaus Bahnhofstraße 48, bei der Tourist-Information am Haldenplatz 3, in der Verwaltungsnebenstelle Welper, bei der VHS sowie im Fachbereich Soziales und Wohnen, Hüttenstr. 43, aus. Pro Wohnung ist ein Fragebogen auszufüllen. Internetbenutzer haben zudem die Möglichkeit, den Fragebogen auf der städtischen Internetseite online auszufüllen und dann per E-Mail an die Stadt Hattingen zu senden Die Befragung erfolgt anonym, Fragebögen können bis zum 10. Januar 2017 bei der Stadt, Fachbereich Soziales und Wohnen, oder beim Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein, Geschäftsstelle Wülfingstraße 3, abgegeben werden.

 
 

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