Ein kunterbunter Spaß für Groß und Klein

Foto: WAZ FotoPool
Der Tag der offenen Tür des Kinderschutzbundes lockte viele Besucher an.

Hattingen..  Beim Eintreten kommen sie einem in Scharen entgegen: Kleine Prinzessinnen, die mit Luftballonkrönchen Fangspiele austragen und Piraten, die mit Tigern um die Wette basteln. Einen kunterbunten Nachmittag versprach der Kinderschutzbund Hattingen und Sprockhövel: „Dies ist nun schon unser dritter Tag der offenen Tür, den wir etwa einmal jährlich veranstalten, um uns, unser Angebot und unsere Aufgaben vorzustellen“, so der erste Vorsitzender Andreas Gehrke. „Doch dieses Jahr konnten wir uns über deutlich mehr Besucher freuen.“

Gleich im Eingangsbereich wird gebastelt. „Ich bastele Buchstaben, damit ich ‘hallo’ damit schreiben kann“, erzählt Max. Aber nicht nur der Kleine mit dem Tigergesicht findet Freude am Gestalten, sondern auch Papa Marcus modelliert kurzerhand das Logo des Kinderschutzbundes. Ein Gang vorbei an dem Kleiderladen, indem man gespendete Kleidung und Spiele günstig erwerben kann, gewährt einen Blick auf Ballonkünstler Meckylino. Ob Blümchen, Kronen oder Schwerter mit Hüfthalterung: Kein Wunsch bleibt offen. Und beim Kinderschminken stehen „bei den Mädchen heute das Regenbogenmädchen und Schmetterlinge ganz hoch im Kurs“, verrät Sarah Musolff.

Eine Premiere gab es auch: Erstmals wurde ein Kinderhaareschneiden angeboten. Das ließ sich Etienne nicht entgehen und gab sich in die Hände von Friseurin Rosi Kontny. „Ich lasse mir heute einen Iro schneiden“, meint der Neunjährige mit breitem Grinsen. Und entscheidet sich so für dieselbe Frisur wie kurz davor sein Bruder Jean-Pierre. Mama Dagmar Enders sieht das Treiben ihrer Söhne entspannt. „Ich habe fünf Jungs zu Hause, da wird man mit der Zeit lässiger.“ Sie nutze die Angebote des Kinderschutzbundes wie den Kleiderladen und die Kurse schon seit langer Zeit. Und Andreas Gehrke schmiedet schon Zukunftspläne: „Wir planen bessere Beratungsangebote in Sprockhövel, aber auch Angebote wie den ‘begleiteten Umgang’ zu professionalisieren.“

 

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