Die Lunge schützen und behandeln

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6. Symposium Lunge findet am Samstag, 12. Oktober, in der Gebläsehalle statt.

Hattingen..  Rund zehn Millionen Menschen leiden gegenwärtig an Atemwegserkrankungen. Fast sieben Millionen sind von der Volkskrankheit COPD betroffen. Grund genug, am Samstag, 12. Oktober, zum sechsten Mal den Patientenkongress Symposium Lunge in der Gebläsehalle zu veranstalten. In der Zeit von neun bis 18 Uhr können sich Betroffene an vielen Informationsständen über das Krankheitsbild und Therapiemöglichkeiten informieren.

„Chronische Atemwegserkrankungen von der Früherkennung bis zur erfolgreichen Therapie“ - so lautet das Motto des diesjährigen Symposiums Lunge. Wie wichtig das Thema ist, belegen die Besucherzahlen der vergangenen Jahre. Über 2100 Teilnehmer wurden während der Veranstaltung in Hattingen gezählt.

Wie immer wird es auch am Samstag Vorträge von Fachärzten geben. Sie referieren über die entscheidenden Therapiesäulen, etwa mit medikamentöser Behandlung oder operativen Maßnahmen, über Lungensport und Prävention oder über die Langzeit-Sauerstofftherapie. Ziel ist es, die Patienten für ihre Krankheit zu sensibilisieren. Sie sollen über die Ursachen, den Verlauf und die Behandlung aufgeklärt werden, um im Alltag selber aktiv zu werden. Wenn Atemwegserkrankungen frühzeitig diagnostiziert werden, kann einem Fortschreiten entgegengewirkt und damit die Lebensqualität des Betroffenen langfristig geschützt werden.

Zudem haben die Patienten die Möglichkeit, sich über neue Geräte zu informieren, die sie unterstützend bei der Therapie benutzen können, beispielsweise Atemtrainingsgeräte. Kostenlose Gesundheitschecks werden ebenfalls angeboten. Kostenlos sind auch die Lungenfunktionstests im Lufu-Mobil, das zum Symposium Lunge kommt. Es ist mit zwei Messplätzen ausgestattet und wird von erfahrenen Assistenten betreut. Bei einem zehnminütigen Test ist es möglich, Lungenkrankheiten frühzeitig zu erkennen. Denn sie breiten sich unbemerkt und ohne Vorwarnung aus.

 
 

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