Der bekannteste Kriminalfall des westfälischen Mittelalters

Die Isenburg auf dem Isenberg. Hier schmiedeten anno 1225 die Verschwörer ihr Bündnis gegen den Erzbischof von Köln.
Die Isenburg auf dem Isenberg. Hier schmiedeten anno 1225 die Verschwörer ihr Bündnis gegen den Erzbischof von Köln.
Foto: www.blossey.eu
Autor Henning Isenberg präsentiert am Freitag, 4. April, um 18 Uhr im Haus Custodis auf der Isenburg seinen Doppelroman „Das Friedrich-Lied“. Die Gastgeber vom Verein zur Erhaltung der Isenburg versprechen eine „abenteuerliche Erkenntnisreise zwischen Mittelalter, Psychologie und Mythologie“.

Hattingen..  Eine „abenteuerliche Erkenntnisreise zwischen Mittelalter, Psychologie und Mythologie“ präsentiert der Verein zur Erhaltung der Isenburg mit seinem Gast Henning Isenberg am Freitag, 4. April, um 18 Uhr im Haus Custodis auf der Isenburg.

Es geht um den Schicksalstermin 7. November 1225: Der Erzbischof von Köln liegt tödlich verwundet im Hohlweg von Gevelsberg. Vom bekanntesten Kriminalfall des westfälischen Mittelalters erzählt Henning Isenberg aus Täter-Perspektive. Denn Graf Friedrich von Isenberg hatte viele Mitstreiter und Anhänger, als er die Mordtat zu Gevelsberg verübte. Und die Isenburg war Ausgangspunkt jener Verschwörung gegen den Erzbischof von Köln.

So kehrt am 4. April Friedrich zurück auf seine Stammfeste, wenn der in Iserlohn aufgewachsene und in Stuttgart lebende Autor zusammen mit Dr. Wilhelm Bleicher seinen historischen Doppelroman „Das Friedrich-Lied“ präsentiert.

Der Roman entführt ins frühe 13. Jahrhundert, als Friedrich sich auf dem Feldzug des Welfenkaisers Otto IV. die Sporen der Ritterschaft verdienen will. Doch statt Ruhm und Ehre erwarten ihn unerbittliche Lehrjahre. Zwischen Hochpolitik und Kirchendogmen kämpft sich der junge Kreuzzügler Jerusalem entgegen, das er jedoch nie sehen wird. Zurück in Westfalen muss er sich seines Verwandten Engelbert, Erzbischof von Köln, erwehren, gegen den die Vögte ein Bündnis schmieden.

Zur Planung der Veranstaltung bitten die Veranstalter um vorherige Anmeldung, 02324 / 28 516, oder per E-Mail an bschuster@burg-isenberg.de. Der Eintritt ist frei. Parkmöglichkeiten gibt’s auf dem Wanderparkplatz Isenbergstraße/Tippelstraße am Fuß des Isenberges.

EURE FAVORITEN