Buchstabenabenteuer für Kinder

Foto: Uwe Möller WAZ FotoPool
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Lustige Leselernstunde mit Klaus Foitzik für angehende Erstklässler in Stadtbibliothek.

Hattingen..  Wundern Sie sich nicht als Eltern, wenn der angehende Erstklässler nur mit Croissant zur Schule gehen möchte. Lehrerinnen dürften dafür überrascht sein, dass die Kinder das Abc schon können. Der Zusammenhang? Eine Stunde „Buchstabenabenteuer“ mit Klaus Foitziks Musiktheater am Mittwoch in der Stadtbibliothek.

150 Jungen und Mädchen, die noch zum Kindergarten gehen, aber in den Startlöchern für die Schule stehen, lachen, singen, grölen, spielen Luftgitarre, lassen Körperteile zappeln oder stehen mucksmäuschenstill. Und haben vor allem jede Menge Spaß am Lernen. Nicht nur, wenn es beim C ums Croissant geht, die Lieblingsspeise des Bühnenaktivisten, der in der Bibliothek den kleinen Klaus gibt und bei seinem jungen Publikum super ankommt.

Der Buchstabe S wie Sponsor kommt zwar nicht vor. Auch A(uto Podlech nicht, die das lustige Lesenlernen unterstützen.) Doch von A (wie Affe) bis Z (wie Zunge) grast der Vater zweier Töchter reichlich Buchstaben ab. Und behauptet unschuldig auf seinem T-Shirt „Ich hab nix gemacht“. Wie die Buchstaben, die sich nicht einfach mit dem Buch zuklappen lassen, sondern sich verselbstständigen. Wobei er seine Ente enger an sich drückt.

„Ich hab nix gemacht“, werden auch die Kinder behaupten, die seine Streiche nachmachen. Papas sollten also in den nächsten Tagen etwas auf der Hut sein. Könnte sein, dass Mayonnaise statt Shampoo in der Dusche steht und der Vater anschließend nach Pommes riecht. Gewarnt haben sie ihn. „Papa, pass auf“ abwechselnd mit dem Künstler gesungen im Wissen, es bringt Pech, die Pusteblume nur halb abzublasen für den Buchstaben.

Kein Pech hatte der Akteur. Ihm wurde die volle Aufmerksamkeit zuteil. Aber schließlich weiß der Kinderversteher auch, wann der Tank bei Kindern leer ist, sie zappeln müssen. In der lustigen Leselernstunde war er voll. Nicht nur, wenn Otto Ohr links seinem Kollegen rechts einen Brief schrieb, warum er lieber eine Nase sein wollte. Die Kinder wollten nur eins: Buchstaben.

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