Barock, Klassik und Romantik

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Hattingen..  Mit Kammermusik aus Barock, Klassik und Romantik überzeugten Nachwuchs-Instrumentalisten der Musikschule Jung und Alt.

Zum Auftakt interpretiert Christiane Büschers Blockflötenspielkreis das stimmungsvolle „Abendlied“ von Josef Rheinberger und zeigt die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten dieses Instruments in Allan Rosenecks „Memories“. Geigerin Helena Happich und Jung-Pianist Lars Berscheid gestalten das Allegro aus Edward Mollenhauers „The Boy Paganini-Fantasia“ in harmonierendem Zusammenspiel und weichem melodischem Fluss.

Ein schöner getragener Klang und geschmeidige Phrasierungen prägen das Spiel der Streichergruppe von Maria Koszalka im Largo und Allegro aus Georg Philipp Telemanns Konzert G-Dur für vier Violinen. Auch die verträumte Melodie von „Greensleeves“, malerisch interpretiert vom jungen Gitarristen Arad Kalali, löst spontanen Applaus aus. Und: Gitarristin Lena Berndes setzt im Andante aus Bruno Szordikowskis „Impromptus“ schöne dynamische Effekte, hat aber kleinere Probleme mit dem melodischen Fluss. Jonathan Kreidler überzeugt mit dem Lagrima von Francisco Tarrega ebenso wie Jonatan Mosner in dem virtuosen Choros No.1 von Heitor Villa-Lobos.

Juliane Sadrin begeistert am Klavier mit ihrer reifen, klar strukturierten und klangvollen Interpretation Yirumas „Rivers flow in you“; sicherer off-beat und eine ausgereifte Gestaltung zeichnen Jan Thiesbrummels „It’s jazzy“ von Hans-Günther Heumann aus.

Nach den Querflötenmelodien von Jacques Castérède, klar umrissen und in sicheren Tempi interpretiert von Laura Sulaiman und Anna-Lena Meyer, lässt das Vororchester ein vielseitiges Konzert mit einem Affettuoso von Johann Joachim Quantz und einem kraftvollen russischen Tanz – Trepak – ausklingen.

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