Am Brett macht sogar die Theorie Spaß

Foto: Fischer
Im Schachcamp des Ferienspaßes lernen die Kinder, wie man eine Partie für sich entscheidet.

Hattingen..  Wer Schach spielen möchte, braucht Köpfchen, einen Gegner und natürlich ein Schachbrett. Das dürfen die 15 Kinder im Schachcamp auf dem Gelände des TC Ludwigstal selbst basteln und bemalen. „Die meisten wählen für ihr Brett klassisch schwarz-weiß, einige nehmen lieber die Farben ihres Lieblingsfußballvereins“, erzählt Schachlehrer Markus Borgböhmer, der selbst im Verein spielt. Bereits zum sechsten Mal betreut er schachbegeisterte Jungen und Mädchen beim Ferienspaß. Die Strategie wird theoretisch mit verschiedenen Arbeitsblättern von den Kindern selbst erarbeitet. „Mir macht die Theorie sogar mehr Spaß, weil ich gerne nachdenke“, erklärt Leana (8).

Borgböhmer vermittelt den Kindern verschiedene Grundtechniken, aber auch Tipps und Tricks, wie man eine Partie gewinnt. „Die ersten Spielzüge sind entscheidend. Das finde ich sehr interessant“, sagt Sandro (10). Ihn fasziniert besonders, dass schon ein falscher Zug zur Niederlage führen kann.

Einige Kinder sind bereits in einer Schach-AG oder im Verein, andere messen sich zu Hause mit der Familie. „Ich habe schon oft gegen meine Mutter und meinen Bruder gespielt. Gegen den gewinne ich immer“, erzählt Luca (7) stolz.

Das königliche Spiel hat viel mit Kalkül und Taktik zu tun. Borgböhmer ist ein anderer Aspekt aber noch wichtiger. „Schach bringt Leute zusammen. Es geht auch viel um die Gemeinschaft“, meint er.

Und Schach ist längst nicht mehr nur eine Disziplin für Einzelspieler. Der Schachlehrer erzählt, dass die Kinder oft Teamvarianten des Spiels, wie um Beispiel Tandemschach, ausprobieren.

Bis zum Donnerstag haben die Kinder noch an ihren Fähigkeiten gefeilt. Zum Abschluss wurde dann am Freitag wie geplant die Schachrallye veranstaltet, die alle mit viel Spaß und Erfolg absolvierten.

 
 

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