30 Helfer für 50 Meisterschafts-Spiele in Hattingen

Die Turnierleitung des TuS Hattingen, Erkan Bolat, David Fröhlich, Sebastian Gohl, Frank Müller (v.l.) muss den Überblick behalten.
Die Turnierleitung des TuS Hattingen, Erkan Bolat, David Fröhlich, Sebastian Gohl, Frank Müller (v.l.) muss den Überblick behalten.
Foto: Fischer / Funke Foto Services
Bei der Hallenstadtmeisterschaft der Fußballer in Hattingen war ein großes Team für die Organisation zuständig.

Hattingen..  Mit vielen schönen Toren ging am Wochenende zum 37. Mal die Fußball-Hallenstadtmeisterschaft im Schulzentrum Holthausen über die Bühne. Der sportliche Erfolg ist aber nur möglich gewesen, weil sich die Helfer des Ausrichters TuS Hattingen hinter den Kulissen um die Organisation kümmerten.

Zweieinhalb Tage Zeit kostete das Turnier die rund 30 beteiligten Helfer der Rot-Weißen. Denn die 36 Spiele der Vor- und Zwischenrunde sowie der Finalpaarungen können nicht alle an einem Tag ausgetragen werden. Dazu kamen noch 15 Partien aus dem A-Jugend-Turnier am Sonntag und zehn Spiele vom Super-Alt-Liga-Turnier am Freitagabend. „Es ist schon belastend“, sagte Frank Möller, Fußball-Geschäftsführer vom TuS Hattingen. Er übernahm gemeinsam mit vier Vereinskollegen und Vertretern der Fachschaft Fußball die Turnierleitung.

Aber auch an anderen Stellen wurden helfende Hände benötigt: Das beginnt schon bei der Kasse. Auch die Speisen und Getränke, die verkauft werden, müssen bereits im Vorfeld des Turniers besorgt und zubereitet werden. Im Zuschauerbereich und neben dem Spielfeld überwachen Ordner das Geschehen. Zudem werden die Spielstände für die Zuschauer ständig nachgetragen. Vieles muss also organisiert werden.

Neue Regeln

Zeit sich zurückzulehnen hatten Frank Möller und die Kollegen daher kaum. Sie kommen in der Turnierleitung zwar in den Genuss, sich gute Spiele anzusehen. Doch gleichzeitig müssen sie auf die Zeit achten, Tore notieren und die Torschützen durchsagen. Die neuen Futsal-Regeln, nach denen seit dieser Saison gespielt sind, erfordern ebenfalls Konzentration. „Für die Spielberichte wird man dann auch zwischendurch immer mal angesprochen“, erzählt Möller, der froh ist, dass das große Turnier gut verlaufen ist.

Nur einmal versagte kurze Zeit die Technik, die Uhr fiel aus. Doch der TuS war vorbereitet – eine Stoppuhr lag für den Notfall bereit. „An so etwas muss man vorher denken. Die Fachschaft Fußball hat uns unterstützt“, freut sich Möller.

Aus den eigenen Reihen hatten die Hattinger viel Hilfe. „Während der Saison ist das schwieriger, wenn wir beispielsweise mal jemanden für Auswärtsspiele brauchen, der dann Linienrichter ist“, sagt Möller. Doch bei der Stadtmeisterschaft ist es anders. Es war lange bekannt, dass der TuS sie ausrichten wird, und deshalb standen die Helfer bereit, damit es auch im Hintergrund rund läuft.

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