Halbmarathon ein echter Renner

3072 Läufer waren beim 1. Sparkassen-Phoenix-Halbmarathon am Start. Eine gelungene Premiere.
3072 Läufer waren beim 1. Sparkassen-Phoenix-Halbmarathon am Start. Eine gelungene Premiere.
Foto: Ralf Rottmann

Hörde..  Der 1. Sparkassen- Phoenix-Halbmarathon war gleich bei seiner Premiere ein echter Renner, denn mit 3072 Läuferinnen und Läufern hatte niemand gerechnet.

„Unsere Erwartungshaltung war groß, aber sie wurde bei weitem übertroffen. Ich führe dies vor allem auf die große Attraktivität des Phoenix-Sees zurück, der den Sportlerinnen und Sportlern beste Bedingungen bietet,“ befand Organisationsleiter Volker Hartmann.

Der Lauf bildete eine bunte Mischung aus Leistungs- und Breitensport.

Leistungs- und Breitensport

Vorne ging richtig die Post ab. Michael Ruhe, der die Startnummer 1 trug, bestätigte seine Favoritenposition und erreichte als viel umjubelter Sieger das Ziel an der Hörder Burg in ausgezeichneten 1:12:05 Stunden vor seinem Teamkollegen Dominik Hollop (1:14:32 Std.) und dem Duisburger Karsten Kruck (1:15:04 Std.). „Die Stimmung an der Strecke war phantastisch. Die Zuschauer sind hervorragend mitgegangen. Da machte es richtig Spaß zu gewinnen,“ freute sich Michael Ruhe.

Auch die Siegerin bei den Frauen, Uta Doyscher-Lutz (LG Olympia, 1:24:06 Std.), zeigte sich begeistert von der Atmosphäre an der Strecke und im Zielbereich. „Ich hätte nicht mit so vielen Läufern und Zuschauern gerechnet.“ Dass die Strecke auch schnell war, bewies u.a. die Rektorin der Busenberg-Grundschule Dorothee Sandkühler-Daniel, die sich als Vierte im Gesamteinlauf über ihre neue persönliche Bestzeit von 1:35:36 Stunden freute. Erfreulich war vor allem die rege Teilnahme der Dortmunder Laufgruppen. Die zahlenmäßig stärksten Gruppen stellten die Viermärker Waldlaufgemeinschaft, der Lauftreff Bittermark und die Betriebssportgemeinschaft der Dortmunder Sparkasse. Mit 1020 Mädchen und Jungen fanden auch die Schülerläufe eine sehr gute Resonanz. Als äußerst lauffreudig zeigte sich dabei vor allem die Marie-Reinders-Realschule in Hörde, die 327 Schüler an den Start brachte. „Wenn man bedenkt, dass unsere Schülerzahl nur 520 benötigt, sind wir stolz darauf, dass wir so viele Jungen und Mädchen für den Lauf begeistern konnten. Für uns war das jedoch eine große logistische Herausforderung,“ erklärte der Leiter der Marie-Reinders-Realschule, Jörg Skubinn. Zahlreich vertreten waren auch das Leibniz-Gymnasium (162), das Reinoldus-Schiller-Gymnasium (117), das Goethe-Gymnasium (106) und die Hauptschule Hörde (57). Viel Zeitgefühl benötigten die Brems- und Zugläufer, die ein bestimmtes Tempo liefen, an denen sich andere Läufer orientieren konnten. Für den Bereich von 1:30 Stunden wurde Ansgar Varnhagen (LG Olympia) eingesetzt. Andreas Narozny, der nach 1:28:26 Stunden das Ziel an der Hörder Burg erreichte, war begeistert von den Schrittmacher-Diensten des fünfmaligen Silvesterlauf-Siegers.

 

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