Wie fahrradfreundlich ist Hagen? - ADFC befragt Radfahrer

Radtour durch Hagen und Umgebung. Der ADFC macht auch hier den Fahrradklima-Test.
Radtour durch Hagen und Umgebung. Der ADFC macht auch hier den Fahrradklima-Test.
Foto: WP Michael Kleinrensing
Wie fahrradfreundlich ist Hagen? Das möchte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) wissen. Er ruft deshalb die Radfahrer in der Volmestadt zur Teilnahme am Fahrradklima-Test auf. Auf Fragebögen oder im Internet können die Pedaltreter ihre Meinung abgeben. Nach der Auswertung gibt es einen bundesweiten Vergleich.

Hagen. Wie fahrradfreundlich ist Hagen? Das möchte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) ­wissen und ruft deshalb zur Teilnahme am Fahrradklima-Test auf. Mit Hilfe von 27 Fragen in fünf Kategorien – auf Fragebögen oder im Internet unter www.fahrradklima-test.dekönnen Radfahrer bis zum 30. November die Fahrradfreundlichkeit ihrer Heimatstädte bewerten. Für Radfahrer ohne Internetzugang liegen Fragebögen im Allerwelthaus, Potthofstraße 22, aus.

Bundesweiter Vergleich

Mit Spannung sieht die ADFC Ortsgruppe Hagen dem Abschneiden ihrer Stadt im deutschlandweiten Vergleich entgegen und ruft auf, die Radfahr-Situation zu bewerten.

Bereits 2012 gab es eine Umfrage zum Fahrradklima der Stadt. Damals landete Hagen auf den hintersten Plätzen und schnitt schlechter ab als z.B. Dortmund, Iserlohn, Schwerte und Gevelsberg. Neben den standardisierten Fragen gibt es die Möglichkeit, einen individuellen Kommentar zur Situation des Radverkehrs vor Ort abzugeben. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2015 bekannt gegeben.

Seit 2012 hat sich Hagen vorsichtig in Richtung Fahrradfreundlichkeit gewandelt. So dürfen, wenn auch nur auf Probe, die Radfahrer die Bus-Trassen Körnerstraße und Badstraße mit benutzen. Auch die Fußgängerzone Hohenlimburg wurde für Radfahrer freigegeben. An der Dortmunder Straße ist im Zuge des Straßenumbaus ein neues Stück Radweg zwischen Boele und dem Hengsteysee entstanden.

Am Hagener Hauptbahnhof fehlen abschließbare Fahrradboxen

Andererseits fehlen immer noch am Hauptbahnhof abschließbare Fahrradboxen oder bewachte Stellplätze, die in anderen Städten zum Standard gehören. Auch die im Zuge der Bahnhofshinterfahrung stillgelegte Güterbahnstrecke zwischen Haspe und Wehringhausen könnte zum Radweg ausgebaut werden, um von Haspe aus bequem per Rad die Hagener Innenstadt zu erreichen.

 
 

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