Widerstand gegen das Jagdgesetz

Breckerfeld.  Die Breckerfelder Jäger wehren sich gegen die geplanten Änderungen des Landesjagdgesetztes. Das wurde bei der Jahresbilanz des Hegerings im „Jägerheim“ Dickenberg deutlich.

In der Versammlung gab es lebhafte Diskussionen zur geplanten Novelle. In dieser Woche werden auch Breckerfelder Jäger an der Großdemo in Düsseldorf teilnehmen, die sich gegen die darin vorgesehenen Einschränkungen der Jagd und die Wiedereinführung der Jagdsteuer richtet. Vorsitzender Werner Jordt: „Wir wehren uns dagegen, dass ideologisch geprägte Einschränkungen der Jagd weniger Tierschutz und eine Gefährdung geschützter Arten mit sich bringen, durch das Verbot von Fütterung in Notzeiten demnächst in unseren Wäldern Schwarzwild verhungern soll und verwilderte Katzen ungehindert in Feld und Flur und entlang von Hecken jagen können.“

Einsatz in Kindergärten

In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Werner Jordt an die Aktionen der Breckerfelder Jäger im Jahr 2014: Einsatz der „Rollende Waldschule“ in Kindergärten, beim Meilerfest im Juni und auf dem Bauernmarkt. „Wir Jäger konnten dabei nicht nur vielen Kindern sondern auch vielen Erwachsenen Informationen über Pflanzen und Tiere und ökologische Zusammenhänge vermitteln.“

Rainer Hallepape wurde als Obmann für die Rollende Waldschule von der Versammlung mit Applaus erneut bestätigt. Werner Jordt dankte allen Revierinhabern für ihre Mitarbeit bei der revierübergreifenden Drückjagd im Herbst.

Für langjährige Mitarbeit ehrte der Vorstand: Gustav Baukloh, Gottfried Berghaus und Peter Abraham (50 Jahre), Giesela Heisler und Klaus Lang (40 Jahre) und Dierk Büttner, Karen Junge und Thomas Junge (25 Jahre). Nach den Berichten des Schatzmeisters Frank Brandel und der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.