Weg frei für Umbau des Bodelschwinghplatzes

Im Frühjahr 2017 soll die Neugestaltung des Bodelschwinghplatzes beginnen.
Im Frühjahr 2017 soll die Neugestaltung des Bodelschwinghplatzes beginnen.
Foto: WP
  • Der Bodelschwinghplatz in Wehringhausen wird saniert
  • Die Umgestaltung soll etwa 1,1 Millionen Euro kosten
  • Der Beginn der Arbeiten ist für Frühjahr 2017 geplant

Wehringhausen.. Für die Umgestaltung des Bodelschwinghplatzes in Wehringhausen hat die Bezirksvertretung Mitte in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig den Weg freigemacht. Damit ist gesichert, dass ab Frühjahr 2017 in dem Bereich zwischen Gleistunnel und Wehringhauser Straße mehr als 1,1 Millionen Euro investiert werden.

Gartenflächen für die Anwohner

Den Mittelpunkt des künftig völlig ebenen Platzes, der auch in Zukunft mit einer Pflasterung versehen wird, bildet nach der Neugestaltung der Drei-Kaiser-Brunnen. Das Denkmal soll durch eine Heckenpflanzung umsäumt und mit abgeschirmten Sitzgelegenheiten versehen werden.

Als weiteres Kernelement ist entlang der S-Bahn-Strecke ein 300 Quadratmeter großes „Gartenreich“ vorgesehen, das von den Anwohnern bewirtschaftet wird. Dieses wird zu den Gleisen hin mit einer etwa 80 Zentimeter hohen Mauer abgetrennt, die den Gefälleausgleich des Platzes aufnimmt. Außerdem soll eine etwa zwei Meter hohe Hainbuchenhecke den Platz von den Bahnanlagen abschirmen. In den Beeten sollen Obst und Gemüse gedeihen sowie weitere Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten entstehen.

Im Gegensatz zu den geplanten Freizeitflächen für Jugendliche in der nahegelegenen „Bohne“ – gemeint ist die neu entstehende Grünfläche zwischen der Bahnhofshinterfahrung und der Häuserzeile entlang der Wehringhauser Straße –, sind die in zahlreichen Workshops von den Bürgern erdachten Spielangebote auf dem Bodelschwingh­platz vorzugsweise für Kleinkinder im Alter bis zu sechs Jahren gedacht. Das Spektrum zum Toben, Spielen und Rutschen umfasst diverse Geräte wie Wackelkisten, Balancierbalken, Kletterkonstruktionen, Kriechtunnel und sogar einen kleinen Einkaufsladen.

Wehringhauser Straße wird optisch integriert

Autos werden auf dem Areal künftig gar keine Rolle mehr spielen. Vielmehr soll die Wehringhauser Straße mit Hilfe einer entsprechenden Pflasterung zumindest optisch in den Platz integriert werden, zumal sie auch die Fußwegverbindung über die Gasse „In der Beike“ zur Grünanlage „Bohne“ schafft.

Dafür werden zusätzliche 24 Parkbuchten auf der ehemaligen B 7 entstehen. Denn die Fahrbahnbreite der Wehringhauser Straße soll sich auf sechs Meter reduzieren, so dass dort der entsprechende Platz für Pkw entsteht.

 
 

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