Unsicherheit herrscht in beiden Hagener Burger-King-Filialen

Auch die beiden Hagener Burger-King-Filialen sind von der Kündigung des Franchisenehmers betroffen.
Auch die beiden Hagener Burger-King-Filialen sind von der Kündigung des Franchisenehmers betroffen.
Foto: picture alliance / dpa
In den beiden Hagener Filialen der Fast-Food-Kette herrscht Unsicherheit. Burger King hatte dem größten deutschen Franchisenehmer Yi-Ko gekündigt. Yi-Ko betreibt auch die Filialen in Eckesey und Haspe. Wie es dort weitergeht, ist noch unklar.

Haspe/Vorhalle.. Am Montag wurde bekannt, dass die Fast-Food-Kette Burger King ihrem größten deutschen Franchisenehmer, der Yi-Ko-Holding, fristlos gekündigt hat. Deutschlandweit sind 700 Filialen betroffen. Dazu gehören auch die beiden Hagener Filialen an der Herdecker Straße in Eckesey (40 Mitarbeiter) und an der Preusserstraße in Haspe (20 Mitarbeiter).Aus beiden Filialen heißt es, dass man noch nicht wisse, wie es weitergeht. Die Situation sei unsicher.

Im Mai waren in Yi-Ko-Filialen hygienische Missstände im Küchenbereich festgestellt worden. Vieles habe sich zwar verändert, erklärte Deutschlands Burger-King-Chef Andreas Bork in einem Interview mit der Bild-Zeitung, doch seit Sommer habe es wiederholt Verstöße gegen Vereinbarungen gegeben.

Urlaubsgelder und Zuschläge sollen einbehalten worden sein. Zudem soll der zurückgetretene Geschäftsführer Ergün Yildiz, der auch in Hagen Franchise-Betreiber war, sich wieder ins Geschäft eingemischt haben. In seinen Filialen hatten Undercover-Reporter aufgedeckt, dass Lebensmittel, die nach internen Maßstäben nicht mehr verwendet werden dürfen, neu etikettiert und weiterverkauft wurden.

 
 

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