Überregionaler Austausch wichtig

Das Lutz-Theater und der Lions-Club Hagen  laden zum „Helden“-Festival ein.
Das Lutz-Theater und der Lions-Club Hagen laden zum „Helden“-Festival ein.
Im Kinder- und Jugendtheater Lutz findet das zweitägige Helden-Theatertreffen statt.

Hagen.. Mit dem Theatertreffen will man über den Tellerrand blicken, will Impulse von außen aufnehmen. „Theaterspielen und Arbeit vor Ort sind immens wichtig, doch wir brauchen auch einen überregionalen Austausch“, sagt Werner Hahn. Womit der Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Lutz auf das zweitägige „Helden“-Treffen anspielt, das den Grundstein für diesen Weg legt, der künftig intensiver beschritten werden soll.

Drei Mal "Held Baltus"

Das Kinderstück "Held Baltus" von Lutz Hübner, das jüngst im Hagener Lutz-Theater Premiere feierte, bildet den Dreh- und Angelpunkt. Drei unterschiedliche Aufführungen des Stücks werden im Rahmen des Theatertreffs präsentiert. Neben der Hagener Version zeigt auch das berühmte Grips-Theater aus Berlin seine „Held ­Baltus“-Fassung, genau wie Gäste aus Brasilien - die Cia.Paideia aus Sao Paulo.

"Dieser interessante Kulturvergleich wäre ohne die Spende des Lions-Clubs Hagen nicht möglich", betont Werner Hahn. Zum wiederholten Male habe der Service-Club die Arbeit des Lutz-Theaters unterstützt.

12 000 Euro

Die 12 000 Euro werden für Reisekosten und Unterbringung der Gäste sowie für Kosten der Produktion verwendet. In der kommenden Woche reist Hahn nach Berlin - zur ersten Kontaktaufnahme zu den Grips-Theaterleuten. Und Ende September steht ein Besuch in Brasilien an.

Doch zurück zum Theatertreffen am übernächsten Wochenende: Während das Lutz seiner Tradition treu bleibt, mit jungen Darstellern zu arbeiten, rücken die Berliner sowie die brasilianischen Gäste mit professionellen Erwachsenen-Darstellern an. „Die drei Kinder- und Jugendtheater sind gänzlich unterschiedlich aufgestellt - eine spannende Sache“, versichert Hahn. Und verspricht: „Auch die Sao-Paulo-Version, die natürlich in portugiesisch aufgeführt wird, ist auf ihre Art verständlich.“

Symposium zum Thema Wasser

Zweiter Eckpunkt des Festivals ist ein Symposium (Eintritt frei). Wissenschaftler der Uni Siegen, Studenten der Uni Bochum sowie Theaterexperten aus Hagen und Berlin schauen in die Zukunft und diskutieren über Wasser, „jenes Thema, das die Jugend von heute in 20, 30 Jahren massiv beschäftigen wird“, so Werner Hahn.

EURE FAVORITEN

Weitere interessante Artikel