Tennisanlage jetzt mit Defibrillator ausgestattet

Breckerfeld..  „Laienreanimation kann jeder,“ mit diesem Satz begann Jens Schilling aus Hagen, Leiter des Projektes zur Bereitstellung von Defibrillatoren in Sportstätten und anderen öffentlichen Orten in unserer Region, den zweiten Einführungskurs zur Nutzung des lebenrettenden Gerätes im Clubheim des Breckerfelder Tennisclubs am letzten Freitag.

TC-Vorsitzender Gundolf Büsch: „Der Vorstand des TC Breckerfeld wurde durch Meldungen über die Tatsache , dass in unserem Land täglich rund 180 Menschen sterben, weil ihnen bei einem plötzlichen Herzstillstand nicht durch die richtigen Sofortmaßnahmen geholfen werden kann, auf das Projekt ,Laienreanimation kann jeder’ aufmerksam.“

Man informierte sich über die Arbeitsweise eines Defibrillators, stellte Überlegungen zur Finanzierung eines Defibrillators an und veranlasste bereits im April die erste Schulung der eigenen Mitglieder beim Umgang mit dem Rettungsgerät. Gundolf Büsch: „Durch den Einsatz von Defibrillatoren könnten 60 bis 70 Prozent der vom plötzlichen Herzstillstand betroffenen Personen gerettet werden.“

Verständnis für Anliegen

Dankbar sind die Verantwortlichen des TC Breckerfeld, dass sie in Gesprächen mit Bürgermeister André Dahlhaus und Sparkassendirektor Bodo Bongen, beide Vorstandsmitglieder der „Sparkassenstiftung Ennepetal/Breckerfeld“, Verständnis für ihr Anliegen fanden.

Er dankte beiden bei der Überreichung des Rettungsgerätes im TC-Clubheim: „Dank ihrer Spende ist jetzt auch unsere Tennisanlage wie andere Sportstätten unserer Stadt mit einem Defibrillator ausgestattet.“ Die Gefahr eines plötzlichen Herzstillstands sei zwar nicht an ein bestimmtes Alter gebunden. Feststellbar sei allerdings, dass gerade die Sportler zwischen 40 und 70 Jahren eine besondere Risikogruppe darstellen.

Abschließend unterstrich Gundolf Büsch: „Ich danke im Namen des TC Breckerfeld der Sparkassenstiftung für ihre Spende. Jedem Betroffenen ist im Ernstfall zu wünschen, dass Menschen bereitstehen, ihm mit der Fähigkeit und der notwendigen Ausrüstung in seiner Notsituation zu helfen.“

 
 

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