TelDaFax-Kunden sollten sich Stromlieferung zusichern lassen

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Hagen.. Die Verbraucherzentrale NRW rät TelDaFax-Kunden, sich von ihrem Strom- und Gasversorger vorsorglich die zuverlässige Weiterbelieferung über den 1. März 2011 hinaus schriftlich bestätigen zu lassen.

Wie die Westfälische Rundschau berichtete, hatte die Enervie AssetNetWork GmbH, Netzbetreiber im Raum Hagen/Lüdenscheid, mitgeteilt, dass TelDaFax wegen verspätet beglichener Netzentgelte der Lieferanten-Rahmenvertrag gekündigt worden sei. Über die nahtlose Weiterversorgung von 3 000 TelDaFax-Kunden ab 1. März werde zurzeit verhandelt. Sowohl Enervie als auch das Troisdorfer Unternehmen TelDaFax gaben sich sich optimistisch, dass die neuen Verträge auch rechtzeitig zustande kommen werden.

„Trotzdem sollten Verbraucher TelDaFax mit Frist bis zum 25. Februar auffordern, die Weiterbelieferung zuzusichern. Andernfalls kann der Vertrag schon vorsorglich gekündigt werden“, rät die Umweltberaterin Ingrid Klatte aus der Hagener Beratungsstelle der Verbraucherzentrale.

Schadensersatz zahlen

Erhält der Kunde von TelDaFax keine fristgerechte Antwort, gilt der Vertrag als gekündigt. Danach werden die Kunden in der – teuren – gesetzlichen Grund- bzw. Ersatzversorgung, in der Regel durch das örtliche Stadtwerk, beliefert. Die Verbraucherzentrale NRW hat TelDaFax aufgefordert, Schadenersatz zu zahlen, falls keine nahtlose Weiterversorgung gesichert ist und Kunden dann im Vergleich zu den vereinbarten Sondertarifen in die teurere Grundversorgung fallen. Die Verbraucherzentrale NRW hilft mit einem kostenlosen Musterbrief, um die Weiterbelieferung zusichern zu lassen und vorsorglich zu kündigen.

Erhältlich ist er in der Hagener Beratungsstelle, Hohenzollernstraße 8 (im Volkspark) oder im Internet unter: www.vz-nrw.de

Aufgrund der vielen Anfragen bietet die Beratungsstelle eine Informationsveranstaltung am Dienstag, 22. Februar, um 17 Uhr in ihrem Büro in der Hohenzollernstraße 8 (im Volkspark) an.

 
 

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