Teerartige Dachpappe sorgt beim Abriss der Garagen für Probleme

Der Abriss der Garagen an der Georg-Scheer-Straße gerät ins Stocken.
Der Abriss der Garagen an der Georg-Scheer-Straße gerät ins Stocken.
Foto: Michael Schuh

Hohenlimburg.. Im Februar rollten die Bagger an, um zwölf Garagen an der Georg-Scheer-Straße abzureißen und an deren Stelle einen Parkplatz zu bauen. Anfangs lief alles noch nach Plan: Sechs der alten Auto-Unterstände waren nach zwei Tagen dem Erdboden gleichgemacht – doch dabei blieb es bislang.

Dass sich die Arbeiten derart verzögern, sorgt bei den Anwohnern für Unmut – und das nicht nur, weil die Baustelle ein wenig ansehnliches Bild abgibt. Denn die zwölf zuvor dort untergebrachten Autos müssen nun an der Straße abgestellt werden, was bei der ohnehin recht übersichtlichen Anzahl an Parkplätzen besonders in den Abendstunden nicht immer problemlos verläuft.

Ein Gitterzaun, der die Baustelle absperrt und bis auf die Straße reicht, sorgt außerdem dafür, dass sich zwei entgegenkommende Wagen nicht mehr so leicht ausweichen können wie bislang.

„Die Maßnahme ist komplizierter als zuvor gedacht“, sagt Marion Golling, Geschäftsführerin des Bauvereins, dem die Immobilie gehört. Im Vorfeld sei man von einem ganz normalen Abbruch ausgegangen, doch rasch habe sich die Maßnahme als problematisch herausgestellt. „Die Dachpappe enthält teerartige Materialien, die speziell entsorgt werden müssen“, erläutert Golling, „was auch für höhere Kosten sorgt.“ Damit beschäftige sich der Bauverein momentan und rechne auch mit einer baldigen Lösung. Denn derzeit lagert die Dachpappe noch in einem Container auf dem Areal.

Auch bei der Sicherung der Rückwand zum Hang hin traten Komplikationen auf, die vorher offenbar nicht absehbar waren. „Von Beginn an war ein Statiker dabei, der alles genau berechnet hat“, fährt die Geschäftsführerin fort, „aber manchmal sind Dinge erst während der Arbeiten zu erkennen.“ Deshalb galt es, „ad hoc eine Entscheidung zu treffen und zunächst die Rückwand vernünftig abzusichern.“ Alles andere als positiv habe sich zudem der starke Regen in den vergangenen Wochen ausgewirkt.

Nun sei man aber so weit, dass die Arbeiten nach Ostern fortgeführt werden könnten. Auf einen genauen Termin der Fertigstellung wollte sich Marion Golling indes nicht festlegen: „Auf jeden Fall wollen wir aber schnellstmöglich damit fertig sein.“

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