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Sitzecke am Freilichtmuseum lädt zum Pausieren ein

Sitzecke am Hagener Freilichtmuseum lädt zum Pausieren ein

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Foto: WP Michael Kleinrensing
Der Hagener Wohnungsverein sponsert „Lieblingsplätze“. Nicht nur der seit Jahren mit Leidenschaft angesteuerte Urlaubsort, die gemütliche Stammkneipe oder der schattige Balkon daheim, sondern auch öffentliche Plätze oder besonders gestaltete Ecken in Einrichtungen können zum Lieblingsplatz werden.

Hagen. 

Nicht nur der seit Jahren mit Leidenschaft angesteuerte Urlaubsort, die gemütliche Stammkneipe oder der schattige Balkon daheim, sondern auch öffentliche Plätze oder besonders gestaltete Ecken in Einrichtungen können zum Lieblingsplatz werden. Betont der Hagener Wohnungsverein und hat deshalb vor gut zwei Jahren „Mein Lieblingsplatz“ nicht nur als Werbeslogan für die Genossenschaft entdeckt, sondern schafft seitdem auch real existierende ­Plätze mit Wohlfühlcharakter.

Strandkörbe für Schwimmbäder

„Ja, wir tummeln uns eben nicht nur auf dem Wohnungsmarkt, sondern auch im öffentlichen Raum“, unterstreicht Matthias Lüdecke. Der Vorstandsvorsitzende des Wohnungsvereins Hagen blickt zurück: „Den ersten Lieblingplatz haben wir im Westfalenbad geschaffen, haben dort vier Strandkörbe aufgestellt. Kurze Zeit später haben wir dann dem Hengsteybad zwei Strandkörbe samt Sonnenschirmen gespendet.“

Der dritte Wurf ist die Sitzecke im Freilichtmuseum, die vor sechs Wochen errichtet und gestern offiziell auf dem Areal eingeweiht wurde. Aus hellem, wetterbeständigen Hartholz geschaffen, bietet sie 20 Personen Platz zum Pausieren. „Wir haben einen niedrigen Kindertisch, einen Erwachsenentisch und eine Art Theke mit Barhockern errichtet“, erläutert Lüdicke. Die Wege im Freilichtmuseum seien – vor allem für Familien mit jüngeren Kindern und für ältere Menschen – recht weit, „und hier können sich die Besucher ausruhen und – wenn sie möchten – auch picknicken.“

Verweildauer soll erhöht werden

15.000 Euro hat der Wohnungsverein für den neuen Lieblingsplatz im Grünen bereitgestellt. Damit wolle man unterstreichen, dass man nicht nur direkt in den Stadtteilen präsent sei, sondern auch das Umfeld freundlich gestalte und aufwerte.

Museumsdirektor Uwe Beckmann ist optimistisch, dass die Sitzecke, die einen freien Blick auf die neue Gastronomie „Museums­terrassen“ gewährt, ohne Zweifel die Verweildauer auf dem Gelände erhöht.

„Mein Lieblingsplatz“ heißt es auch seit drei Wochen an der Bülowstraße, wo der Wohnungsverein im großen Stil Wohnungen saniert bzw. neue Gebäude errichtet hat. Hingucker der besonderen Art sind dort die „Alltagsmenschen“ – ein Paar, das ruhig auf einer Bank , die auf einem kleinen Rasenstück platziert wurde, sitzt. Die Künstlerin Christel Lehnert hat die Figuren aus Glasfaserbeton gestaltet.
Kunst im öffentlichen Raum par excellence . . .

Grünes Lieblingssofa fürs Theater

In Kürze, wenn die neue Spielzeit beginnt, übergibt der Wohnungsverein dem Stadttheater ein großes, grünes „Lieblingssofa“, das die Zuschauer ebenfalls zum Platznehmen animieren soll. „Und wir haben weitere Freizeiteinrichtungen und öffentliche Plätze in Hagen im Visier“, verspricht Matthias ­Lüdecke.