Schülerrückgang als Chance für neue Schulstruktur nutzen

DerWesten

Die Hauptschulen in Hagen leiden trotz moderner Ausstattung unter einem sehr schlechten Ruf.

Die Grundschülerzahl sinkt von 9 000 (2001) bis auf 6 000 (2020) um 30 Prozent.

In Hagen gibt es 75 Schulen: 36 Grundschulen, 8 Hauptschulen, 6 Realschulen, 3 Gesamtschulen, 9 Gymnasien, 5 Berufskollegs, 7 Förderschulen und 1 Waldorfschule.

Aufgrund des Schülerrückgangs soll die Schulstruktur in Hagen umstrukturiert werden.

Mögliche Maßnahmen laut des Gutachtens:

Alle Grundschulen sollen zukünftig zwei Klassen pro Jahrgang haben, sowie mit einem Ganztagsbereich ausgestattet sein.

Statt der Haupt- und Realschulen soll es fünf bis sechs Sekundarschulen an den Standorten der alten Schulen geben. Dafür sollen die Gesamtschule Helfe und Haspe, jeweils eine Klasse pro Jahrgang abgeben.

Die sieben Förderschulen sollen an vier Standorten als sogenannte Kompetenzzentren zusammengezogen werden.

Die Berufskollegs K1 und K2, sowie Cuno 1 und 2 sollen jeweils an einen Standort verlagert werden.

So sollen die benachbarten Gymnasien Fichte und Ricarda-Huch mit zusätzlichen Räumen ausgestattet werden.

Das Rahel-Varnhagen-Kolleg der Stadt Hagen feierte 2007 sein 25-jähriges Bestehen. Gegründet als „Abendgymnasium der Stadt Hagen“ kamen im Laufe der Zeit die Bildungsgänge Abendrealschule und Kolleg hinzu.

Das Abendgymnasium wurde dadurch zur „Bündelschule“. Um Schichtarbeitern, Müttern und Berufstätigen den Schulbesuch zu ermöglichen, wurde der Unterricht der Abendrealschule und des Abendgymnasiums auch am Vormittag angeboten.

Parallel dazu wurde der Bildungsgang Kolleg auch für Studierende des Abends angeboten.

Durch diese Neuorganisation des Unterrichts sowie durch „Abitur Online“ wurde die Angebotsstruktur stark erweitert. (Quelle: rvkonline.de)