„Schenken Sie der Haut viel Pflege“

Rebecca Rekrut, Dr. Ingo Kuhfuss und Dagmar Geck (von links) gestalteten den Nachmittag beim Hohenlimburger Hausfrauenbund.
Rebecca Rekrut, Dr. Ingo Kuhfuss und Dagmar Geck (von links) gestalteten den Nachmittag beim Hohenlimburger Hausfrauenbund.
Foto: WP

Hohenlimburg..  Mit der Fachkosmetikerin Dagmar Geck und Dr. med. Ingo Kuhfuß, Leiter der plastischen und ästhetischen Chirurgie im Sankt-Josefs-Hospital, ist es dem Hohenlimburger Hausfrauenbundes einmal mehr gelungen, zwei Hochkaräter für einen Vortragsnachmittag zu gewinnen.

Standen bei der Fachkosmetikerin Dagmar Geck mehr die Methoden der Hautverbesserung und Hautverjüngung sowie spezielle Konzepte für die Gesundung der Haut im Vordergrund, so stellte Dr. Ingo Kuhfuß die vier Teilbereiche der plastischen und ästhetischen Chirurgie vor.

Zunächst referierte Dagmar Geck. „Sie weiß, wovon sie spricht“, bekundete eine Zuhörerin anerkennend. Und das waren eine Vielzahl unterschiedlicher Probleme: Zum Beispiel bei der Alterung der Haut. Welche Ursachen und Wirkung können daraus resultieren?

„Ich hatte kein Problem damit, älter zu werden. Aber die sichtbaren Zeichen des Alterns gefallen mir nicht“, so ein Zitat der Lieblingsautorin von Dagmar Geck. Es stammt von der chilenisch-amerikanischen Schriftstellerin Isabel Allende, die sich mit 52 Jahren liften ließ. Dagmar Geck: „Eine Vielzahl von Umwelteinflüssen lassen die Haut altern, und hier kann man etwas dagegen tun.“ Dagmar Geck bietet mehrere Methoden der Hautverjüngung- und der Hautverbesserung, der Verminderung der Faltentiefe und eine Straffung an. Ebenso eine Reduzierung von Pigmentstörungen. „Schenken Sie der Haut so viel Aufmerksamkeit und Pflege wie den wertvollen Möbeln, der hochwertigen Kleidung oder dem Auto“, so der Schlusssatz der Referentin.

Auf einem ganz anderem Terrain bewegte sich Chefarzt Dr. Ingo Kuhfuß. Obwohl sein Thema auch der Gesundheit dient.

Er begann nach dem einstündigen Vortrag von Dagmar Geck sein Referat zuerst mit einer „Lockerungsübung“. Er ließ nämlich zum allgemeinen Amüsement die Damen des Hausfrauenbundes aufstehen. Das brachte ihm eine besondere Art der Aufmerksamkeit ein. Diese war notwendig. Denn das, was jetzt vorgetragen wurde, war höchst interessant.

Zuerst gab es einen geschichtlichen Rückblick. Denn auch vor Tausenden von Jahren gab es bei den Menschen schon Verschönerungswünsche. Je nach Zeitgeist und Ideal des menschlichen Körpers.

Ein wahrlich plastischer Vortrag

Dr. Ingo Kuhfuß berichtete verständlich und „plastisch“, mit einer Power-Point-Präsentation untermalt, über die vier Teilbereiche der plastischen und ästhetischen Chirurgie.

Diese sind: 1. die rekonstruktive (wiederherstellende) Chirurgie; 2. die Handchirurgie, 3. die ästhetische Chirurgie und 4. die Behandlung von Verbrennungspatienten. Diese Bereiche sind für ihn, den „plastischen Chirurgen“, sehr wichtig.

Bei der wiederherstellenden Chirurgie muss nicht nur auf ein gutes funktionelles Resultat, sondern auch auf ein ästhetisches Ergebnis geachtet werden.

Vor allen Dingen muss mit den Patienten geredet werden, denn manchmal klaffen „Wunsch und Wirklichkeit“ auseinander.

Weitere Themen wie Brustvergrößerung mit Eigenfett, Implantaten, Bruststraffung, aber auch die Brustverkleinerungen wurden erörtert und bildlich („vorher – nachher“) mit Ergebnis präsentiert.

Ein hochinteressanter Vortrag, der von den aufmerksamen Zuhörerinnen im Hohenlimburger Bürgersaal mit lang anhaltendem Applaus belohnt wurde.

EURE FAVORITEN