Schatz mit Jugendsünde

Dr. Ulirch Schumacher
Dr. Ulirch Schumacher
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„Wir verschicken den Schumacher-Kalender praktisch in alle Welt“, sagt der Hagener Verleger Friedhelm Schröder und verweist dabei „auf Sammler und Liebhaber, die uns seit vielen Jahren die Treue halten“.

Hagen.. „Wir verschicken den Schumacher-Kalender praktisch in alle Welt“, sagt der Hagener Verleger Friedhelm Schröder und verweist dabei „auf Sammler und Liebhaber, die uns seit vielen Jahren die Treue halten“.

Anlässlich des 100. Geburtstages des Hagener Malers Emil Schumacher war der neue Jahreskalender natürlich natürlich eine besondere Herausforderung für den Verleger wie auch für den Sohn des Künstlers, Dr. Ulrich Schumacher. Der hat wiederum abermals die Motivauswahl vorgenommen und dabei „von den frühen Anfängen bis ins Spätwerk“ hinein Blatt für Blatt seine Entscheidungen getroffen.

„eine Jugendsünde meines Vaters“

So gibt es beispielsweise eine Arbeit aus dem Jahre 1938 zu entdecken, die Ulrich Schumacher „eine Jugendsünde meines Vaters“ nennt, zugleich aber auch „die altmeisterliche Arbeit mit ungeheurer Perfektion“ lobt. Zu sehen ist eine Gartensituation mit Blumen und Pflanzen.

Aus den 40er Jahren stammt ein Motiv mit welkenden Disteln („Mein Vater war ja kein Blumenmaler, ihm ging es mehr um die Vergänglichkeit.“) und natürlich auch zahlreiche Bilder aus der späteren informellen und abstrakten Phase des Hagener Künstlers. Besonders dabei hervorzuheben ist vielleicht das Kalenderblatt für den April, auf dem Schumachers letztes Großformat zu sehen ist, entstanden 1999.

Der mittlerweile 16. Schumacher-Kalender in dieser Reihe ist für 39,95 Euro im einschlägigen Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-925368-48-6).

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