Rolf Kampe führt Bürger für Hohenlimburg

Der Vorstand der Bürger für Hohenlimburg
Der Vorstand der Bürger für Hohenlimburg
Foto: WP

Hohenlimburg..  Mit einem neuen Vorstand gehen die Bürger für Hohenlimburg in die bislang spannendste Phase ihres politischen Wirkens. BfHo-Vorsitzender ist nun Rolf Kampe, der auf der Jahreshauptversammlung vor wenigen Tagen im „Bentheimer“ ebenso einstimmig gewählt wurde wie der 2.Vorsitzende Holger Lotz, Kassierer Jürgen Asmuth und die Beisitzer Bernd Pollok, Frank Schmidt und Thomas Simon. Ergänzt werden soll der Vorstand noch um zwei Beisitzerinnen.

Nachdem die Wählergemeinschaft Ende Januar in alle relevanten Ausschüsse des Hagener Stadtrates gewählt worden waren, werden in Zukunft neben Ratsmitglied Frank Schmidt acht weitere Mitglieder als sachkundige Bürger in den verschiedenen Gremien agieren: Holger Lotz, Bernd Pollok, Rolf Kampe, Andrea Peuler-Kampe, Christina Pollok, Jürgen Asmuth, Anja Brand und Thomas Simon.

Thomas Simon zieht positives Fazit

„Damit haben die Bürger für Hohenlimburg nun deutlich mehr Möglichkeiten, zum Wohle Hohenlimburgs zu wirken“, zog der scheidende Vorsitzende Thomas Simon, der sich nach sechsjähriger Amtszeit auf seine Aufgabe im Schulausschuss konzentrieren möchte, ein treffendes Fazit.

Für die Rückschau auf das Jahr 2015 hatte Frank Schmidt, der urlaubsbedingt fehlte, einen Bericht verfasst, der die vor Gericht gegen die Stadt Hagen erstrittene Anerkennung der Ratsgruppe mit der Piratenpartei als wichtigen Meilenstein herausstellte.

Bürgernah und wertkonservativ

„Der gesamte Prozess hat gezeigt, dass es im Hagener Rathaus beinhart und wenig fair zugeht, aber letztlich sind wir auf Grund unserer Beharrlichkeit zum Erfolg gekommen“, verlas Simon die Jahresbilanz: „Die Anfragen und Anträge, die wir in den Stadtrat eingebracht haben, sind Ausdruck einer sozialen, bürgernahen und wertkonservativen Politik.“

Ein schöner Erfolg war 2015 die Verhinderung einer temporären Schließung der dezentralen Bürgerämter für die Dauer von vier Wochen auf Grund eines Dringlichkeitsantrages, den die Ratsgruppe initiiert hatte.

Die umfangreichen Ratsaktivitäten der BfHo haben das Engagement der Wählergemeinschaft in der Bezirksvertretung nicht geschmälert. Im Gegenteil: Mit 33 Anträgen sowie vier Anfragen zeigte sich die BV-Fraktion aktiver denn je. Unter anderem engagierten sich die Bürger für Hohenlimburg in den Themenbereichen Amprion, Lennepark, HKW-Steinbruch, Freifunk, VHS-Bürgerzentrum, Kanustrecke, Wohnmobil-Stellplätze, und Befahrbahrkeit der Innenstadt.

Erfolgreich angelaufen ist 2015 die Patenschaft über den Spielplatz Elseyer Straße, die mit einem Fest im Frühsommer gestartet wurde. Positive Akzente setzten die Bürger für Hohenlimburg auch in der Flüchtlingsarbeit.

So wird im 4. Quartal das von den Bürgern für Hohenlimburg ins Blickfeld gerückte Flüchtlingsheim Trappenweg 8-10 in Betrieb genommen, und auch die von Frank Schmidt vorgeschlagenen Wohnungen an der Raffenbergstraße werden als Flüchtlingsunterkünfte dienen. „Dabei haben wir die Belange der Anwohner von Flüchtlingseinrichtungen, zum Beispiel in der Nahmer, nicht vergessen und entsprechende Anliegen an die Stadtverwaltung heran getragen“, berichtete BV-Mitglied Holger Lotz.

Nach sechs Jahren gab es zum 1. Oktober 2015 einen Wechsel in der Position des Fraktionssprechers: Holger Lotz hat den bisherigen Sprecher Frank Schmidt abgelöst.

 
 

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