Rewe-Markt am Hasper Kreisel schließt im Dezember

Der Rewe-Markt am Hasper Kreisel wird am 9. Dezember schließen. Für die Innenstadt ist das ein Verlust.
Der Rewe-Markt am Hasper Kreisel wird am 9. Dezember schließen. Für die Innenstadt ist das ein Verlust.
Foto: Michael Kleinrensing
  • Rewe-Markt am Hasper Kreisel schließt
  • Unternehmen: Rentabilität nicht mehr gegeben
  • Bezirksbürgermeister bedauert Entwicklung

Haspe.  Der Rewe-Markt am Hasper Kreisel (bis vor kurzem noch Kaufpark) schließt in Kürze. Am Freitag, 9. Dezember, wird der letzte Öffnungstag sein. Das bestätigte Rewe-Sprecherin Julia Hoff gestern auf Anfrage der WESTFALENPOST: „Durch den rückläufigen Kundenstrom ist die Rentabilität des Marktes leider nicht mehr gegeben.“ Das Geschäft an der Berliner Straße gilt als zu klein und damit für einen Supermarkt als nicht mehr zeitgemäß. Den derzeit am Hasper Kreisel beschäftigten Mitarbeitern wird in umliegenden Rewe-Märkten ein Arbeitsplatz angeboten. Wie viele dies sind, wollte Rewe gestern nicht preisgeben. Ein Ersatzstandort in Haspe ist offensichtlich nicht geplant: „Dazu gibt es derzeit keine Informationen“, so die Rewe-Sprecherin. Zurzeit gibt es sieben Märkte in Hagen, die unter „Rewe – Ihr Kaufpark“ firmieren.

„Für den Hasper Kreisel ist das eine außerordentlich bedauerliche Entwicklung“, so Haspes Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Politik sei hier aber machtlos. Er hofft, dass es eine Nachfolge-Lösung für die Geschäftsräume gibt, weiß aber auch um die Schwierigkeiten: „Die Anliefersituation ist alles andere als ideal. Das kann nicht von hinten erfolgen, sondern nur vorn von der Berliner Straße aus.“ Ganz pessimistisch ist Dietmar Thieser ohnehin nicht beim Blick auf die Hasper Innenstadt. „In der Geschäftswelt ist viel Bewegung. Erst jetzt hat wieder ein neues Geschäft an der Voerder Straße aufgemacht. Es ist zwar ein türkisches Geschäft – aber auch dort kann man natürlich einkaufen.“

Dass gerade für ältere Leute die Schließung des Kaufparks ein herber Schlag sei, könne er aber nachvollziehen, so Thieser: „Die haben den Laden gut mit dem Bus erreichen können.“ Der große Real-Markt sei zwar nur weniger Meter entfernt, der Weg sei aber für ältere Menschen schon eine Erschwernis.

 
 

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