Privathaushalt verfügt über 19 732 Euro

Hagen..  Den Hagener Privathaushalten stehen rein rechnerisch pro Jahr 19 732 Euro als verfügbares Einkommen für Konsum- und Sparzwecke zu Verfügung. Das besagen die gestern veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes, die sich auf das Jahr 2013 beziehen. Demnach geht es den Hagenern besser: Im Vergleich zum Jahr 2012 stieg das verfügbare Jahres-Einkommen um 331 Euro, und im Vergleich zum Jahr 2004 sogar um 2458 Euro.

Doch wenn man auf den Städtevergleich blickt, verblasst dieser Hagener Aufschwung. Im Jahr 2004 stand Hagen noch auf Platz 188 von 396 NRW-Kommunen. Inzwischen sind wir aber auf Platz 272 abgesunken. Zum Vergleich: Attendorn im Kreis Olpe liegt mit 41 627 Euro auf Platz 1, Kranenburg im Kreis Kleve mit 15 141 Euro verfügbarem Jahreseinkommen auf Platz 396.

Breckerfeld steht deutlich besser da

Unter dem Begriff „verfügbares Einkommen“ verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Lohn, Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Erträge aus Vermögen), die den privaten Haushalten abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich Sozialleistungen für Konsum und Sparen zur Verfügung steht.

Der Wert gilt als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung und lässt Rückschlüsse auf die lokale Kaufkraft zu. Zusammengerechnet beträgt das verfügbare Einkommen aller Haushalte in Hagen knapp 3,7 Milliarden Euro.

Hagen mag zwar im NRW-Städtevergleich abgesunken sein, aber wir liegen noch vor dem als prosperierend geltenden Dortmund mit 17 714 Euro auf Platz 367. Breckerfeld hat deutlich positivere Zahlen: Bei 22 760 Euro liegt hier das durchschnittliche verfügbare Jahreseinkommen – das sind 549 Euro mehr als noch im Jahr 2012. Und Platz 78 im NRW-Städtevergleich.

 
 

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