Parteien fordern klares Verfahren

Hagen..  Das intransparente Verfahren rund um die Abberufung und Neubesetzung der Hagener Jobcenter-Geschäftsführung lassen die Politik aufhorchen und stoßen auf breite Kritik. In einem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag für die heutige Ratssitzung fordern SPD, Linke, Hagen Aktiv, AfD, Piraten sowie Bürger für Hohenlimburg, die Stelle mit einem Anforderungsprofil auszuschreiben und im Rahmen eines Auswahlverfahrens mit einer Findungskommission über die Neubesetzung zu befinden.

An diesem Prozess dürfe der Fachbereich Personal und Organisation mit dem Leiter Stefan Keßen an der Spitze gar nicht erst beteiligt werden. Ausgerechnet dessen Lebensgefährtin Christina Borrmann ist bislang als Nachfolgerin der in Ungnade gefallenen Jobcenter-Geschäftsführerin Eva-Maria Kaus-Köster ausgeguckt worden. Die Parteien setzen auf ein transparenteres Verfahren, an dem die politischen Gremien und die Trägerversammlung angemessen eingebunden sind.

 
 

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