Oberbürgermeister rät, das Auto stehen zu lassen

Foto: Michael Kleinrensing
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Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen.. Oberbürgermeister Jörg Dehm hat einen Appell an die Bürger gerichtet, über die Weihnachtsfeiertage das Auto stehen zu lassen. Wenn immer möglich solle auf Autofahrten verzichtet werden.

Dehm fordert außerdem ein, Verständnis zu zeigen, „dass aufgrund der Wetterlage ungeachtet aller Bemühungen weiterhin mit starken Einschränkungen im Straßenverkehr zu rechnen“ sei. „Die Fahrer der Einsatzfahrzeuge sind mittlerweile gut vier Wochen im Dauereinsatz und gehen dabei bis an ihre Grenzen“, so Dehm. Die winterlichen Bedingungen sorgten weiterhin für schwierige Straßenverhältnisse. Streumittel sei kaum noch vorhanden. Wegen europaweiter Lieferengpässe für Salz und Granulat sei nicht abzuschätzen, wann Hagen wie viel Streugut erhalte.

Der Salzvorrat von gut 150 Tonnen reiche nur noch, um bei einer neuerlichen Verschlimmerung der Lage die Hauptverkehrsachsen sowie die Zuwege zu den Krankenhäusern einmalig frei zu halten. Die 600 Tonnen Granulat reichten noch für drei Tage. Bei erneut einsetzenden starken Niederschlägen werde die Schneedecke von der HEB verstärkt abgefahren, um die Straßen trotz fehlenden Streugutes so gut wie möglich befahrbar zu machen.

Schwierig stelle sich auch die Situation für die Müllabfuhr dar. An vielen Stellen behinderten parkende Autos den Einsatz. Zudem sei häufig der Weg vom Standplatz der Tonne bis zur Straße von den Anwohner nicht geräumt, so dass die Mitarbeiter die Rolltonnen häufig tragen müssen. Daher sollten die Gehwege freigehalten werden.

 
 

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