Neue Rathaus-Galerie in Hagen wächst aus der Baugrube

Die neue Rathaus-Galerie in Hagen soll die Innenstadt auch optisch attraktiver machen.
Die neue Rathaus-Galerie in Hagen soll die Innenstadt auch optisch attraktiver machen.
Foto: WP
Bislang wurde nur abgerissen und für die Geothermie-Technologie bis zu 180 Meter tief in die Erde gebohrt. Ab sofort beginnt der Wiederaufbau: Im Beisein der Hagener Verwaltungsspitze sowie zahlreicher Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Handel legte Projektentwickler GEDO am Freitag den Grundstein für die neue Rathaus-Galerie.

Hagen-Mitte. In genau zwei Jahren sollen die ersten Kunden durch die mehr als 100 Millionen Euro teure Shopping-Mall mit ihren 700 Meter langen Schaufensterfronten flanieren können. Bislang wurde nur abgerissen und für die Geothermie-Technologie bis zu 180 Meter tief in die Erde gebohrt.

Ab sofort beginnt der Wiederaufbau: Im Beisein der Hagener Verwaltungsspitze sowie zahlreicher Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Handel legte Projektentwickler GEDO am Freitag den Grundstein für die neue Rathaus-Galerie. In genau zwei Jahren sollen die ersten Kunden durch die mehr als 100 Millionen Euro teure Shopping-Mall mit ihren 700 Meter langen Schaufensterfronten flanieren können.

Insgesamt handelt es sich um etwa 24.000 Quadratmeter Mietfläche, von denen lediglich 9000 Quadratmeter zusätzlich zu den zuletzt vorhandenen Flächen entstehen. Insgesamt siedeln sich dort – je nach Zuschnitt für die weiteren Mieter – etwa 70 Fachgeschäfte, Dienstleistungsbetriebe, Cafés und Restaurants an. Markus Koprian, Geschäftsführer der Vermietungs- und Center-Management-Gesellschaft „Koprian iQ“, betonte, dass bereits für mehr als 60 Prozent der Galerie unterschriebene Verträge vorlägen.

Mit Sinn/Leffers wird weiterhin verhandelt

Mit Ladenlokalen vertreten sind neben den Ankermietern Saturn, Zara, Kaufpark, Esprit und Märkischer Bank mit Sicherheit auch S.Oliver, Soccx, Claire’s, Bonita, Kult, Weltbild, Pieper, Liberty, Camp David, die Schuhanbieter Deichmann und Hammerschmidt, Essanelle und O2. Aber auch mit Sinn/Leffers wird weiterhin verhandelt, ob der Textiler sich nicht doch noch über zwei Etagen in dem Objekt wiederfinden möchte.

Durch die drei Eingänge Friedrich-Ebert-Platz, Mittel- bzw. Rathausstraße (Beginn der Kulinarik-Achse) lassen sich die beiden Geschossebenen mit Bummelachsen von fast 400 Metern Länge über großzügige Rolltreppen erreichen. Die Tiefgarage bietet zudem mehr als 400 Fahrzeugen Platz.

Kundenpotenzial wird auf eine halbe Millionen geschätzt 

Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung gehen die Investoren davon aus, dass die Rathaus-Galerie in einem Fahrradius von 30 Minuten von 1,6 Millionen Menschen erreicht werden kann – das tatsächliche Kundenpotenzial wird auf knapp 500.000 Interessenten geschätzt. Sämtliche künftigen Mieter sind, ähnlich wie bei der Volme-Galerie, in einer Werbegemeinschaft organisiert. Somit kann nicht nur zentral das Marketing gesteuert, sondern auch gemeinsame Aktionen wie Modenschauen, Themenausstellungen oder Weihnachtsaktivitäten veranstaltet werden.

Kaupark zieht im Juli 2013 in Räume ein

Apropos Aktivitäten: Im Juli 2013 wird bereits der erste Bauabschnitt realisiert sein und der Kaufpark in seine neuen Räume einziehen. Danach beginnt sofort der Abriss der restlichen Altimmobilien. Wer als Anwohner im nächsten Sommer also nicht erneut viel Staub schlucken möchte, sollte in diesem Zeitfenster seinen Jahresurlaub planen .

 
 

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