Neubau kann in einigen Jahren wieder ein Thema sein

Die hauptamtlichen Vorstandsmitglieder des Hohenlimburger Bauvereins Marion Golling und Ulrich Schulze-Witteborg.
Die hauptamtlichen Vorstandsmitglieder des Hohenlimburger Bauvereins Marion Golling und Ulrich Schulze-Witteborg.
Foto: Lutz Risse

Hohenlimburg..  Nun ist es ganz offiziell – der Vorstand des Hohenlimburger Bauvereins wird ab 2017 aus drei Köpfen bestehen – zwei haupt- und einem nebenamtlichen Vorstand. Darüber informierten Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Genossenschaft die Vertreter im Hotel-Restaurant „Bentheimer“.

Ulrich Schulze-Witteborg, bisher Prokurist und Leiter der Finanzbuchhaltung, wird künftig den Bauverein hauptverantwortlich repräsentieren und erster Ansprechpartner für Geschäftspartner und Medien sein. Zu seinem Aufgabenbereich gehören unter anderem die Umsetzung der Finanz- und Wirtschaftsplanung, Rechnungswesen, Aufstellung der Mittel für die Bestandssanierung sowie die Umsetzung von geplanten Neubauten und die Erstellung des Jahresabschlusses. „Die Grundüberlegungen stehen“, so Ulrich Schulze-Witteborg. „Bis ins kleinste Detail haben wir es noch nicht ausgearbeitet. Aber wir werden die Planungen noch mit Leben füllen.“

Die Aufgabenverteilung

Marion Golling wird sich hauptverantwortlich um die Vermietung kümmern und erste Ansprechpartnerin der Mieter sein. Sie gibt Hilfestellung bei problematischen Fällen. In ihren Bereich fallen ebenfalls die soziale Mieterbetreuung sowie Hausverwaltung, Technik, Marketing und Außendarstellung. Komplettiert wird der Vorstand durch Uli Sauerborn (nebenamtlich).

Vor einigen Monaten regte Marion Golling beim Aufsichtsrat an, den Vorstand der Genossenschaft mit Ulrich Schulze-Witteborg (48) zu erweitern. Dieser arbeitet seit 2002 beim Hohenlimburger Bauverein. „Es gab Zeiten, in denen es dem Bauverein nicht so gut ging. Aber der Prozess der Konsolidierung ist vorangeschritten“, sagte er bei seiner Vorstellung.

Weiterhin wird der Bauverein investieren, um den Wohnungsbestand zeitgemäß zu sanieren. „Hier möchten wir uns zukunftsträchtig entwickeln.“ Wohnungen müssen, so Schulze-Witteborg, an den Bedarf der Wohnungssuchenden angepasst werden. Seien es kleine Wohnungen, fertig ausgerüstet mit Boden und Einbauküchen, für junge Leute oder barrierefreie Wohnungen für ältere Mieter.

Attraktiven Wohnraum für junge Leute kann man allerdings auch mit Neubauten schaffen. „Das könnte in den nächsten Jahren wieder ein Thema sein“, prophezeit Ulrich Schulze-Witteborg. Dem Bauverein stehen 15000 Quadratmeter an attraktiven Flächen für Neubauten zur Verfügung, beispielsweise im Hacheney oder Im Spieck.

 
 

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