Mit Förderverein Zukunft gestalten

Volker Schwiddessen (60)
Volker Schwiddessen (60)
Foto: WP

Hohenlimburg..  Es wird gewerkelt, aussortiert und neu verkabelt. Das Werkhof-Kulturzentrum befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Volker Schwiddessen (60) hat viele Pläne mit dem Kulturtempel und möchte vor allem die Bürger und deren kulturelle Bedürfnisse aktiv einbeziehen. Im Fokus steht die Gründung eines Fördervereins.

„Wir wollen uns weiterhin auf die drei Säulen, Theater, Musik und Unterhaltung stützen. Aber es geht auch um den Prozess der Modernisierung, und dabei wollen wir neue Wege einschlagen“, erklärt Schwiddessen, der die Idee eines Fördervereins umsetzen möchte und dabei auf die Bevölkerung setzt.

Förderverein soll aktiv mitarbeiten

„Sinn und Zweck des Fördervereins soll es sein, möglichst viele verschiedene Meinungen und Fähigkeiten an einen Tisch zu bekommen. Denkbar ist zum Beispiel die Bildung verschiedener Teams, die sich um eine attraktive Programmgestaltung bemühen“, so der neue Kulturchef.

Der Förderverein soll es darüber hinaus ermöglichen, weitere Anschaffungen zu tätigen, so dass der Kulturtempel mit der Zeit gehen kann.

„Aktuell betreiben wir so etwas wie Inventur. Allein das Verkabelungssystem in der Katakombe ist immer wieder von verschiedenen Tonfachleuten umgebaut worden, so dass wir dieses System erst einmal entwirren müssen, um dann zu sehen, was wir benötigen und welche Dinge wir entsorgen oder ersetzen können“, gibt Schwiddessen Einblick.

Mit Hilfe des Fördervereins will Schwiddessen dabei neue Akzente setzen.

Viele neue Planungsideen

„Der Werkhof muss mit der Zeit gehen und vor allem auch mit der Zeit wachsen. Daher liegen viele neue Planungsideen auf dem Tisch“, so der 60-Jährige.

Wenn Schwiddessen von Modernisierung spricht, so ist damit nicht nur ein Eimer Farbe gemeint. Mit der Gründung eines Fördervereins will der Kulturchef vor allem Ehrenamtliche gewinnen, die sich aktiv in die Gestaltung des Werkhofs miteinbringen.

„Im Idealfall finden wir Menschen, die beispielsweise Kenntnisse im Bereich Homepage-Programmierung, Tontechnik, Handwerk oder Lichtdesign haben. Je mehr Meinungen und Fachleute, desto besser“, so Schwiddessen, der weiß, dass es nach der Gründung des Fördervereins vor allem um Koordination geht.

„Sollten wir Teams bilden, die sich mit verschiedenen Schwerpunkten beschäftigen, ist es wichtig, dass diese Gruppen nicht aneinander vorbei, sondern miteinander reden. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass es funktionieren kann“, gibt er sich optimistisch und blickt dabei auf das Modell des „Hasper Hammers“. Denn dort gebe es einen gut funktionierenden Förderverein.

„Wir wollen noch vor Weihnachten zu einer ersten Sitzung einladen, an der sich alle Interessierten beteiligen können. Dann werden wir mögliche Satzungsinhalte präsentieren und mit den Anwesenden diskutieren“, verrät er und hofft, dass sich bei dieser Sitzung erste Gründungsmitglieder finden lassen.

 
 

EURE FAVORITEN