Mehr Polizei am Eingang zur Nordstadt

Dortmund..  Überfälle, Diebstähle, Drogenhandel – der Park am Dietrich-Keuning-Haus ist mehr als eine grüne Insel in der Großstadt, sondern auch ein Tatort. In den Abendstunden und nachts steigt hier, nicht weit vom Dortmunder Rotlichtviertel, das Risiko, dort Opfer einer Straftat zu werden. Der Park verbindet den Hauptbahnhof und die Nordstadt.

Die Polizei spricht von einer „Drehscheibe“. Auf die auch Straftäter aufspringen. Sie wollen Drogen verkaufen, planen Raubüberfälle oder sind als Taschendiebe unterwegs. Zivile Aufklärer und Streifenteams sollen Taten verhindern und aufklären.

Bei der Stadt ist das Problem ebenfalls bekannt. „Der Bereich des Keuning-Parks wird regelmäßig durch die Ordnungspartner mit ihrer Nordstadtstreife kontrolliert und steht angesichts immer wiederkehrender Beschwerden im Fokus des Ordnungsamtes und der Polizei“, berichtet Stadtsprecher Frank Bußmann.

Belebung erwünscht

Die Leitung des Dietrich-Keuning-Hauses (DKH), das mitten in dem Park liegt, macht sich ebenfalls Gedanken. Ein Wunsch ist, die Beleuchtung insbesondere in der Grünanlage in Richtung Hauptbahnhof zu verbessern, berichtet der stellvertretende Leiter des DKH, Levent Arslan. Eine Überlegung sei auch, durch Aktionen mehr Leben in diesen Teil des Parks zu bringen.

Darüber hinaus gibt es bei der Verwaltung Anfragen, Bereiche der Lortzingstraße und den Stadtbahn-Haltepunkt am DKH besser zu beleuchten, berichtet Bußmann. „Dies wird zurzeit geprüft.“ Nicht zuletzt versucht man, auch das undurchsichtige Grün zu lichten.

 
 

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