Luxuslärm dreht Videoclip in Hagen

Finja Seroka

Hagen-Mitte. Das „Tohuwabohu“ ist ein Treffpunkt für lärmende Kinder - normalerweise. Montagvormittag aber drehte die Band Luxuslärm Teile ihres neuen Videos im Spielparadies in den Elbershallen.

Für „Nichts ist zu spät“, die neue Single der Iserlohner Band Luxuslärm, hielt Pfingstmontag eigens eine 15 Meter lange Stretchlimousine vor den Elbershallen, im Spielparadies „Tohuwabohu“ selbst drängten sich 90 Leute um eine Kletteranlage.

Nicht das erste Mal in Hagen

Luxuslärm war nicht das erste Mal in Hagen - die Band aus Iserlohn trat 2008 beim „Seegeflüster“ auf und wird auch dieses Jahr wieder dort spielen. Sie ist die erfolgreichste Newcomerband 2009, ihr aktuelles Album „So laut ich kann“ schaffte es bis auf Platz 14 der deutschen Albumcharts. Ihre neue Single „Nichts ist zu spät“ soll am 30. Juli erscheinen.

Der Betreiber des Spielparadieses sah Pfingstmontag glücklich aus. Die Ruhrakademie in Schwerte hatte Jan Hobler angesprochen, ob im „Tohuwabohu“ gedreht werden könne. „Glücklicherweise war die Umsetzung nicht so super schwierig. Und es ist eine spannende Angelegenheit“, erzählte der Betreiber.

Jini in der Maske

Um 9 Uhr fuhr das gesamte Team in Hagen vor, um 11 Uhr war noch keine einzige Szene im Kasten, die Sängerin Janine Meyer (Jini) war in der Maske. Doch die etwa 50 Komparsen, allesamt Fans, tanzten weiterhin in und um die Kletteranlage herum.

Die Band selbst ist seit 2006 ein Begriff in der deutschen Musiklandschaft. „Nichts ist zu spät“ ist ihre dritte Single. „1000 km bis zum Meer“ war ihre erste. „Metal-lastige“ Gitarrenriffs und verspielte No-Doubt-Strukturen machen den Stil von Luxuslärm aus - neben den deutschsprachigen Texten.

Ausgefallene Drehorte

Die Idee zum Videodreh an relativ ausgefallenen Orten hatten Studenten der Ruhrakademie. Regie-Dozent Daniel Walta hatte Produzent Götz von Sydow angerufen - und die Zusammenarbeit begann.

Drehorte für den neuesten Videoclip von Luxuslärm sind neben Hagen die Stadt Kamen und die Dechenhöhle in Iserlohn.