„Let’s Dance“-Star schäkert mit dem Publikum

Wolfgang und Regina Stein (Mitte) begrüßten auf der Tanzgala in der Stadthalle die Profi-Tänzer Motsi  Mabuse und Yevgen Voznyuk (re.) sowie die Geschwister Sascha und Natascha Karabey.
Wolfgang und Regina Stein (Mitte) begrüßten auf der Tanzgala in der Stadthalle die Profi-Tänzer Motsi Mabuse und Yevgen Voznyuk (re.) sowie die Geschwister Sascha und Natascha Karabey.
Foto: WP
600 Besucher kamen am Wochenende zur großen „20 Jahre Tanzcentrum Stein“-Gala in die festlich dekorierte Stadthalle.

Hagen. Der große Saal in festlichem Silber-Rot dekoriert, ein hochkarätiges Programm und gut gelaunte Gastgeber – Wolfgang und Regina Stein bescherten den über 600 Besuchern und auch sich selbst einen glanzvollen Abend in der Stadthalle. Der Grund lag auf der Hand: Das 20-jährige Bestehen des Tanzcentrums Stein.

Star des Abends war zweifellos Motsi Mabuse – Deutsche Meisterin in Lateinamerikanischen Tänzen, Energiebündel mit südafrikanischen Wurzeln und bekannt aus zahlreichen TV-Shows. „Let’s Dance“, „Das Supertalent“, und am Freitagabend war die 31-Jährige noch in Oliver Geissens neuer Rateshow „Es kann nur einen geben“ (natürlich eine Aufzeichnung) zu sehen. Und am Samstag dann in Hagen, aber dazu später mehr.

Seit 20 Jahren dabei

Sympathisch: Tanzschul-Besitzer Wolfgang Stein moderierte die Gala selbst. Unterhaltung ist eben sein Metier. Und nicht nur echte Parkett-Profis wurden geehrt, sondern auch zahlreiche Tanzschüler, die den Steins seit vielen Jahren die Treue halten.

So sind 28 Paare bereits seit 20 Jahren dabei, sind also im Groote-Center, wo die Tanzschule früher beheimatet war, angefangen und vor fünf Jahren mit in die Räumlichkeiten auf dem Elbers-Gelände gezogen.

Quickstep und Walzer

Als eines der beliebtesten deutschen Paare in den Standardtänzen gelten Sascha und Natascha Karabey. Ob das Geschwisterpaar beim Quickstep durch den Saal fegte oder beim Wiener oder Langsamen Walzer beinahe übers Parkett schwebte – die bewundernden Blicke der Gäste war den Profitänzern sicher.

Seit 20 Jahren tanzen der 34-jährige gelernte Reiseverkehrskaufmann und die 32-jährige gelernte Bankkauffrau zusammen, unterrichten in einer Tanzschule in ihrer Heimatstadt und werden häufig zu Gala-Auftritten gebucht. Und richtig – Sascha Karabey war bei der RTL-Show „Let’s Dance“ als Profi-Partner von Schauspielerin Jenny Elvers-Elbertzhagen zu sehen.

Dort – also bei „Let’s Dance“, trifft man auch in wenigen Wochen wieder auf Motsi Mabuse, die auch in der sechsten Staffel gemeinsam mit Maite Kelly, Joachim Llambi und Roman Frieling die Jury bildet. Unter ihren wohlwollend-strengen Blicken werden u.a. TV-Moderatorin Marijke Amado, Michael Ballacks Ex-Frau Simone und der „Bachelor“ von 2011, Paul Janke, ihr mehr oder minder ausgeprägtes Tanztalent unter Beweis stellen.

Plauderei in der Garderobe

Vor ihrem Auftritt mit ihrem Tanzpartner Yevgen Voznyuk plauderte Motsi Mabuse in der Garderobe in der Stadthalle über ihre Kindheit in Südafrika (ihre Eltern und ein Teil ihrer Geschwister leben noch immer in Pretoria), über ihr Leben mit ihrem Mann Timo Kulczak, mit dem sie seit 12 Jahren in der Nähe von Aschaffenburg lebt, und von prominenten Bekannten wie Dieter Bohlen („Er ist im normalen Leben ganz ruhig und höflich. Er spielt im Fernsehen eben auch nur seine Rolle“).

Motsi wurde am Samstag in Hagen von ihrer jüngeren Schwester Otile begleitet. Die 22-Jährige lebt in Fürth, ist ebenfalls Tänzerin und schaut ihrer größeren Schwester häufig bei Auftritten zu. Denn Otile weiß, dass es Motsi tatsächlich ­’raus hat, ihre eigene Leidenschaft fürs Tanzen aufs Publikum zu übertragen.

Faszinierende Latein-Tanzshow

In der Halle traf die dunkelhäutige Schönheit mit ihren ungekünstelten kurzen Grußworten den richtigen Ton und faszinierte in ihrer Latein-Tanzshow nicht nur mit traumhaften Kleidern mit Pailetten, Fransen, Perlen und Schlitzen, sondern auch mit enormer Wandlungsfähigkeit. Temperamentvoll, rassig, sexy kam sie bei gefühlvollen Songs daher, schäkerte dann im verwegenen Dandy-Look mit ihrem Tanzpartner und mit dem begeisterten Publikum. Eben ein Profi.

„Nach sechs Stunden Training sieht das Tanzen dann so aus“, wandte sich Wolfgang Stein zufrieden-schmunzelnd an die Gala-Besucher im großen Saal. Und fügte aufmuntert hinzu: „Aber Sie können sich doch nach einer Tanzstunde pro Woche auch schon richtig gut sehen lassen.“ Und ob . . .

Doppelter Glückwunsch

Übrigens: Nicht nur das Tanzcentrum Stein feierte am Wochenende sein 20-jähriges Bestehen, auch Wolfgang Stein selbst hat einen Grund zum Feiern. Er wird am heutigen Montag 55 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

 
 

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