Landwirte fordern: „Stoppt den Flächenfraß in Hagen“

Hagen.  Hagen ist eine alte Industriestadt – aber auch die Landwirtschaft hat über Jahrhunderte eine große Bedeutung gehabt. Doch die droht die Volmestadt nach Auffassung des landwirtschaftlichen Kreisverbands zu verlieren, weil immer mehr Flächen verbaut werden für Straßen, Gewerbegebiete und Wohnbebauung. „Unsere Stadt verliert jeden Tag 520 Quadratmeter Ackerland“, warnen die drei Hagener landwirtschaftlichen Ortsverbände, die gestern im Böhfeld eine „Flächenverbrauchsuhr“ aufgestellt haben. Die Forderung lautet plakativ: „Stoppt Landfraß“, denn es werde doch eigentlich immer mehr Ackerfläche für Nahrungsmittel und die Energiewende gebraucht.

Die Forderungen der Bauern lauten: Die Erhaltung des Böhfelds als landwirtschaftliche Fläche sowie Naherholungsraum, die vorrangige Entwicklung von Brachflächen und die Erhaltung der heimischen Landwirtschaft als regionaler Lebensmittelversorger.

All dies wird am kommenden Dienstag, 8. April, auch Thema im Hasper Hammer sein. Dorthin laden die drei Hagener landwirtschaftlichen Ortsverbände ein, um mit den Oberbürgermeister-Kandidaten zu diskutieren. Also mit Erik O. Schulz, Horst Wisotzki, Dr. Josef Bücker, Michael Eiche und Ingo Hentschel, die sich bereits bei der großen Podiumsdiskussion unserer Zeitung am Donnerstag einen Schlagabtausch geliefert hatten. Das Thema am Dienstag ab 19.30 Uhr lautet: „Der ländliche Raum und seine Bedeutung für Hagen“. Alle Interessierten sind zu der Diskussionsrunde eingeladen. Kreisverbandsvorsitzender Dirk Kalthaus und Ansgar Berger werden moderieren.

 
 

EURE FAVORITEN