Kurdischer Kulturverein plant Demonstration in Hagen

Nach einer Anti-PKK-Demonstration in Hagen, bei der es zu gewaltsamen Ausschreitungen kam, kündigte der Kurdische Kulturverein nun eine Gegendemonstration an.
Nach einer Anti-PKK-Demonstration in Hagen, bei der es zu gewaltsamen Ausschreitungen kam, kündigte der Kurdische Kulturverein nun eine Gegendemonstration an.
Nach der jünsten Anti-PKK-Demonstration, bei der es zu Gewaltausbrüchen kam, wurde bereits die nächste Großveranstaltung angemeldet. Der Kurdische Kulturverein plant am Samstag (29.10.) eine Gegendemonstration. Die Polizei setzt auf Deeskalation.

Hagen.. Noch sind die Gewaltausbrüche im Anschluss an die türkische Anti-PKK-Demonstration am Sonntagabend noch nicht ganz aufgearbeitet, da kündigt sich bereits eine Gegenprotestveranstaltung aus dem kurdischen Lager am kommenden Samstag an. Im Hagener Polizeipräsidium sprachen gestern Vertreter des kurdischen Kulturvereins aus dem Bunker an der Körnerstraße vor, die für den Samstagnachmittag einen Protestzug durch die Hagener Innenstadt anmelden wollten.

Nach Informationen unserer Zeitung soll der Marsch sich gegen 15 Uhr in der Bahnhofstraße formieren und zum Friedrich-Ebert-Platz führen, wo eine Zwischenkundgebung stattfinden soll. Im Anschluss möchte sich der Zug in Richtung Bunker Körnerstraße bewegen, um dort eine Abschlussveranstaltung abzuhalten. Ob dieser Ablauf von der Polizei tatsächlich so genehmigt wird, sollen weitere Kooperationsgespräche ergeben.

Teilnehmerzahl nicht absehbar

„Wir werden uns auch auf Samstag gut vorbereiten“, versichert Polizeidirektor Bernd Liedtke, der erneut die Einsatzleitung übernimmt. „Wir setzen auf Kommunikation und Deeskalation, werden Straftaten aber konsequent verfolgen. Da sich die Teilnehmer bevorzugt bei „Facebook“ organisieren, ist eine Teilnehmerzahl kaum abzusehen. „Es wird sicherlich mehr Polizei in der Stadt zu sehen sein und es wird auch zu verkehrlichen Beeinträchtigungen kommen. Es muss aber niemand seinen Einkaufsbummel verschieben“, versichert Liedtke, dass die Beamten eine erneute Eskalation der Gewalt definitiv nicht dulden würden.

 
 

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