Konder: „Ansprache hat für Irritationen gesorgt“

Saßen in Eintracht bei der Premiere nebeneinander. Prinz Bentheim, Frank Walter (Sparkasse Hagen) und Maria Theresia Konder.
Saßen in Eintracht bei der Premiere nebeneinander. Prinz Bentheim, Frank Walter (Sparkasse Hagen) und Maria Theresia Konder.
Foto: WP

Mit einer Stellungnahme reagierte der Freundeskreis Schlossspiele gestern auf die Ansprache des Fürsten. Diese habe, so Maria-Theresia Konder, nicht nur beim Publikum, sondern auch innerhalb des Vereins für Irritationen gesorgt. „Die angesprochene Gefährdung des Fortbestandes der Schlossspiele zum Zeitpunkt des 60-jährigen Jubiläums hat es aus unserer Sicht nicht gegeben“, versichert die Vorsitzende. „Der Freundeskreis mit seinen mehr als 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern fühlt sich mehr denn je seinem fantastischen Publikum und seinen treuen Sponsoren, mit der Sparkasse Hagen und der Bezirksvertretung an der Spitze, verpflichtet, die Schlossspiele durchzuführen.“

Darüber hinaus liege dem Verein die Förderung der Gemeinschaft der Vereine auf Schloss Hohenlimburg am Herzen. Der Förderkreis Kaltwalzmuseum, der Heimatverein und der Freundeskreis Schlossspiele haben einst mit dem Fürstenhaus die Schloss Hohenlimburg gGmbH gegründet, um auf der Grundlage der großzügig geflossenen Fördergelder die öffentliche Zugänglichkeit des Schlosses dauerhaft sicher zu stellen.

Die von Fürst Bentheim kritisierte Julia Dettmann, bis März Geschäftsführerin der gGmbH, wollte sich gestern nicht äußern. Der ebenfalls angesprochene Marco Nowak sagte auf Nachfrage: „Es ist frech zu behaupten, dass die Aufgaben in der gGmbH fast völlig zum Erliegen gekommen sind. Es sind sehr erfolgreiche Veranstaltungen gelaufen. So der Tanz in den Mai, die Burghof-Disco, die Halloween-Party, der Weihnachtsmarkt sowie die Vermietungen des Roten Salons und des Fürstensaales. Ich konnte das Feld nicht geordnet verlassen, weil ich nach meiner Kündigung sofort freigestellt worden bin.“

 
 

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