Kilometerlang Wege freigeschnitten

Breckerfeld..  Die Interessengruppe „Wanderwege“ im CDU-Stadtverband Breckerfeld, in der auch Bürger mitarbeiten, die der Union nicht angehören, traf sich am Wochenende zur „Dienstbesprechung“ im Haus Wengeberg. Ulrike Borowski und Peter Weinbach konnten dabei Bürgermeister Klaus Baumann und Thomas Lay (Vorsitzender des Heimatvereins) als Gäste begrüßen.

Nach einer Rückschau auf das letzte Jahr dankten sie allen Mitgliedern für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Jahr 2014. Schwerpunkte der Aktionen der Interessengruppe, in der insgesamt 17 Helfer mitarbeiten, war im letzten Jahr das Freischneiden von Büschen entlang der kilometerlangen Wegestrecken und das Mähen von Wegeflächen.

Stadt sichert Hilfe zu

Peter Weinbach: „Viele der von uns betreuten Wanderwege führen über grasbewachsene Wald- und Feldwege, auf denen sich die Wanderer an Regentagen oder beim Begehen im Morgentau nasse Hosen bis in Kniehöhe holen, wenn nicht gemäht wird.“

Bürgermeister Klaus Baumann sicherte der Gruppe Hilfe durch den Bauhof zu, wenn einmal Arbeiten notwendig werden, die die Möglichkeiten der Freiwilligen bei der Beseitigung von Wegeschäden übersteigen.

Bei den Überlegungen zur Jahresplanung 2015 wurde deutlich: Noch im Februar müssen an einigen Wanderwegen Büsche oder Hecken vor allem an Nassstellen aus Naturschutzgründen nach Absprache mit betroffenen Grundeigentümern zurückgeschnitten werden. Eine Arbeitsgruppe wird in den nächsten Tagen aktiv werden. Andere werden sich rechtzeitig vor dem 14. März um den Zustand der Wegestrecken kümmern, auf der der „Ökumenische Arbeitskreis Eine Welt“ seine Aktion „Wandern für die Andern“ im Westen der Hansestadt durchführen wird. An kurzfristig einzuberufenden Terminen, die vom Wetter abhängen, wird man sich gezielt um bestimmte Punkte von Wegestrecken kümmern, die in den letzten 15 Jahren des Bestehens der Gruppe immer wieder als „Problem-Stellen“ aufgefallen sind.

Arbeiten vor Schnadegang

Thomas Lay bat die IG Wanderwege um Unterstützung im September: „Der Heimatverein wird am 12. September einen ,Schnadegang’ entlang der Stadtgrenze im Westen und Süden des Stadtgebietes organisieren, der auf dem Stadtfest enden soll, das Bürgerstiftung und Heimatverein planen.“

Die Helfer der Gruppe werden sich rechtzeitig um einen guten Zustand der Wege kümmern.

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