Jürgen Tilsner referiert zum „e-line-Kanal“

Berchum.  Der kontinuierlich zunehmende Anteil von erneuerbaren Energien im Strombereich bedingt den Aus- und Neubau eines leistungsfähigen Übertragungsnetzes. Zur Minimierung der Umweltbelastung durch den Bau und den Betrieb der Höchstleistungsnetze haben die Fachleute eines Unternehmens aus Berchum, nämlich der e-line-GmbH, ein Konzept entwickelt, bei dem die Strom- und Hochgeschwindigkeits-Datenkabel in einem gemeinsamen Infrastrukturkanal verlegt werden. Diese Fachleute sind Dipl.-Ing. Jürgen Tilsner, Prof. Dr.-Ing. Frank Fasel und Dipl.-Ing. Albrecht Englert.

Flächenverbrauch wird minimiert

Beim 95. Berchumer Solartreff möchte Jürgen Tilsner, Geschäftsführer des Unternehmens, den Interessenten die Idee des e-line-Infrastrukturkanals vorstellen. Dieser kann, wie diese Zeitung berichtete, während des Betriebes begangen werden, um zum Beispiel die Versorgungs- und Übertragungstechniken an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen.

Nicht nur die kompakte Bauform des Systems minimiert den Flächenverbrauch. Nahezu die gesamte Kanallänge kann komplett überbaut und genutzt werden. Die Störabstrahlungen in die Umwelt werden, im Vergleich zu einer Freilandleitung, drastisch reduziert.

 
 

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