Internationaler Grillplatz fürs Jugendgästehaus Marienhof

Die 22 Jugendlichen samt Unterstützer vor dem neuen Grillstand.
Die 22 Jugendlichen samt Unterstützer vor dem neuen Grillstand.
Der europäische Gedanke wird derzeit im Marienhof in Dahl groß geschrieben.

Hagen-Dahl.. Die Jugendlichen, die derzeit am Marienhof werkeln, haben Spaß und tauschen sich aus, jene, die demnächst in dem Jugendgästehaus in Dahl campieren, können die Neueinrichtung nutzen. „Win -Win“ also auf allen Seiten.

Es geht um den Grillplatz, der morgen fertiggestellt wird und an dem 22 Jugendliche gearbeitet haben. Das Besondere: Es handelt sich um einen „internationalen Grillplatz“, da sieben Hagener Jugendliche, sieben junge Leute aus Smolensk und acht Teenager aus Vitebsk in Weißrundland teilgenommen haben. Die Jungen und Mädchen haben unter fachkundiger Anleitung gemauert, gebastelt, geschnitzt. Und geschwitzt, war es doch gerade in der Hauptbauphase Mitte der ­letzten Wochen extrem warm.

Multi-Kulti-Projekt

„Egal“, lautete die Parole bei allen Teilnehmern des Multi-Kulti-Projektes, „es ist einfach toll, dass wir sehen, was hier durch unsere Arbeit Schritt für Schritt entsteht“.

„Während der zweiwöchigen Projektphase waren alle jungen Leute hier bei uns im Gebäude untergebracht“, erläuterte Thomas Venjakob, Leiter des Marienhofes.

Nicht nur ein stattlicher Grillplatz wurde auf dem Außengelände des Jugendgästehauses geschaffen, sondern auch das Areal am und um den Kräutergarten herum verschönert. Schließlich steht der Marienhof auch für spannende Erlebnisse und Erkundungen in freier Natur.

Aber zurück zum Grillplatz, auf dem auch Sitzgelegenheiten aus Holz nicht fehlen. Die Sitzflächen der Holzblöcke zieren Flaggen oder die Stadtwappen von Hagen, von Smolensk (Hagens russischer Partnerstadt) und Vitebsk, ferner die NRW-Bundesland-Flagge und die Flagge der Europäischen Union.

Europäischer Gedanke

„Ja, der Europäische Gedanke spielt beim internationalen Workcamp eine große Rolle. Europa ist heute schließlich nicht nur im positiven Sinne in aller Munde. Hier vor Ort praktizieren die Jugendlichen aber ein friedliches, funktionierendes Europa“, unterstrich Gerd Steuber, Leiter des Jugendamtes.

Das Workcamp findet im Rahmen des „Ewoca“-Projektes statt und wird u.a.mit NRW-Landesmitteln unterstützt.

 
 

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