In die Zukunft der Kinder investieren

Yvonne Hinz
Der Lions-Club Hagen-Mark spendet 20.000 Euro für Jugendprojekte.
Der Lions-Club Hagen-Mark spendet 20.000 Euro für Jugendprojekte.
Foto: WP Michael Kleinrensing
20.000 Euro stellt der Lions-Club Hagen-Mark auch in diesem Jahr wieder für Projekte, die Kinder und Jugendliche in Hagen und Umgebung unterstützen, zur Verfügung.

Hagen. Eine schöne Summe: 20.000 Euro stellt der Lions-Club Hagen-Mark auch in diesem Jahr wieder für Projekte, die Kinder und Jugendliche in Hagen und Umgebung unterstützen, zur Verfügung. „Zusammen gekommen ist der Betrag durch den Verkauf von Adventskalendern. 4000 Exemplare zum Preis von je 5 Euro wurden bei Einzelhändlern, die die Benefizaktion unterstützten, verkauft. Und auch Sponsoren unseres Service-Clubs nahmen Kalender ab, um die Aktion wieder zum Erfolg zu führen“, erklärte Johann Dieckmann, Sprecher des Clubs. Besagte 20.000 Euro wurden auf drei Projekte verteilt:

7500 Euro fließen in die Evangelische Schülerhilfe: Mit Neuntklässlern der Hauptschulen Altenhagen und Remberg sowie bildungsbenachteiligten Besuchern des Jugendzentrums Kultopia geht Ghandi Chahine, Regisseur und Bildungsreferent in der Berchumer Schüler-Einrichtung, den Fragen nach Lebens- und Zukunftsplanung nach – und das auf musikalische Weise.

Sprachförderprojekt der AWo

„In ,It’s my life’ geht es darum, den Teenagern zu vermitteln, ihre eigene Zukunft zu gestalten. Alle möchten doch später mal einen guten Job finden, ein schönes Haus besitzen und eine Familie gründen. Aber der Weg dahin ist nicht leicht. Und meist nur über einen soliden Schulabschluss zu meistern“, erläutert Chahine. Vier Monate trainieren und proben die 30 Jugendlichen, im Sommer findet die finale Aufführung – ein Mix aus Schauspiel und Musical – statt.

Das Sprachförderprojekt für zugewanderte Jugendliche wird ebenfalls mit 7500 Euro gefördert. 14 junge Leute zwischen 16 und 20 Jahren – ein Drittel von ihnen Analphabeten – verbindet, dass sie allesamt durchs Schulraster gefallen sind.

"Stark fürs Leben"

Dreimal pro Woche treffen sich die Teilnehmer u.a. aus Serbien, Bulgarien und Äthiopien in der AWo-Begegnungsstätte in der Fraunhoferstraße. „Wir fördern ihre Sprachfähigkeit und hoffen, dass zumindest ein Teil von ihnen anschließend ein Berufskolleg besuchen kann“, so AWo-Mitarbeiterin Helena Roth.

Mit 5000 Euro werden fünf Kitas bedacht. Im Projekt „Stark fürs Leben“ geht es darum, emotionale und soziale Kompetenzen der Kinder zu fördern. Martina Grave, Leiterin der AWo-Kita Heidezwerge: „Erzieherinnen werden fortgebildet mit dem Ziel, Erlerntes in ihre Betreuungs-Teams zu transportieren. Und Eltern erhalten Info-Material und Kinderlieder-CDs.“