Im „Tal des Todes“ den Marterpfahl bemalt

Der Elseyer TV schlug in Elspe sein Zeltlager auf.
Der Elseyer TV schlug in Elspe sein Zeltlager auf.
Foto: WP

Elsey/Elspe. Hohenlimburg. Pünktlich startete das Unternehmen „Elspe 2010“ des Elseyer TV um 15.30 Uhr am Freitag vom Parkplatz der Rundturnhalle.

Nachdem Susanne Jankowski (2. Vorsitzende) und Wolfgang Hollmann (Geschäftsführer) die Vollzähligkeit festgestellt hatten, ging es mit Hilfe vieler Eltern zum Zeltplatz in Melbecke, den ETV-Freund Josef Geuecke wieder zur Verfügung gestellt hatte. Dort hatte das Vorkommando mit dem 1. Vorsitzenden Michael Beckert, Sportwart Frank Braun und Michael Jankowski alles vorbereitet. Letztere sorgten unermüdlich für Nachschub an Getränken und Essen.

Nachdem mit Hilfe der Eltern die Zelte aufgestellt worden waren, war Zeit für Ballspiele. Die Grillmeister Malte Jankowski und Tim Schrader bewirteten die Truppe mit Bratwürstchen und Salaten. Nach der anschließenden Nachtwanderung mussten die ETVer wegen der Trockenheit auf das Lagerfeuer verzichten, aber die rundherum aufziehenden Gewitter verwöhnten mit spektakulärem Wetterleuchten. Während alle schliefen, regnete es. Das Wetter hatte ein Einsehen mit den Elseyern.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des „Tales des Todes“. Nach ausgiebigem Frühstück ging es um 10.30 Uhr los zum Elsper Festival, das mit seinem Show-Programm die Elseyer begeisterte. Um 14.45 Uhr begann die Vorstellung, die auch der Ehrenvorsitzende Wolfgang Schnippering mit seiner Enkelin besuchte.

Von dem Geschehen auf der Naturbühne begeistert traten die ETVer um 17 Uhr den Heimweg an. Im Zeltlager erwartete sie eine Kuchentheke, die Karl-Friedrich und Renate Kreinberg durch eine Kuchenspende erweiterten. Sie schauten auf einem Tagesausflug im Zeltlager vorbei, das sie schon oft mit organisiert hatten.

Vor dem Abendessen vom Grill war dann Zeit, den Marterpfahl zu bemalen und aufzustellen. Anschließend gestaltete der Jugendvorstand (Maren Schmidt, Malte Jankowski, Tim Schrader und Timo Voß) den Abend kurzweilig mit einem Quiz. Beim Lagerfeuer klang dann der Abend aus.

Am Sonntag wurden nach dem Frühstück schweren Herzens die Zelte abgebaut und der Platz wieder hergestellt, wie er vorgefunden worden war. Nach dem „Reste-Essen“ trafen nach und nach die Eltern ein, um ihre Kinder nach Elsey zurückzubringen.

Die Organisatoren waren mit dem Verlauf zufrieden und bedanken sich bei den Eltern und Helfern für den reibungslosen Ablauf.

2011 sind es 40 Jahre her, dass eine Delegation aus Elsey Quartier in Elspe bezog. Da das Zeltlager nur alle zwei Jahre stattfindet, laufen schon Überlegungen, zu diesem besonderen Jubiläum ein „Erwachsenenzeltlager“ zu veranstalten.

 
 

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