Haariger Neuzugang im Zoo Dortmund

Dortmund..  Sie sind haarig, sie sind stämmig, sie sind: Yaks. Daya und Elli heißen die neuen Bewohner des Dortmunder Zoos. Sie gehören zur Gattung der Widerkäuer, sind aber nicht mit unseren einheimischen Rindern verwandt.

Noch stehen die beiden Yaks in einem abgetrennten Teil des Tahr-Geheges, gleich gegenüber den Pinguinen. „Die beiden müssen sich erst noch aneinander und an die Tahre gewöhnen“, sagt Tierpfleger Sven Kentschke. Schließlich sei Daya erst am Mittwoch eingezogen. Dennoch sind die Fronten bereits geklärt: „Daya ist die Chefin.“ Wenn sie sich weiter so gut vertragen, können sie in etwa zwei Wochen mit den Tahren vergesellschaftet werden.

Interessant für Zooschule

Laut Direktor Frank Brandstätter möchte der Zoo mit den Yaks das Tahr-Gehege bereichern. Beide Rassen stammen aus dem Himalaya und passen darum gut zueinander. „Die Yaks sind auch für die Zooschule interessant“, sagt Brandstätter. „Wir möchten nach Möglichkeit nicht nur ein Tier aus einem bestimmten Lebensraum abbilden.“ Außerdem seien die Yaks eine ganz eigene Art, die dem Dortmunder Zoo noch gefehlt hat.

Im Himalaya werden Yaks hauptsächlich als Tragtiere eingesetz.

 
 

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