Geordnete Situation für Autofahrer

Hagen-Mitte..  Um den Hauptbahnhof als Dienstleistungsquartier neu zu entdecken, gilt es nicht bloß die Erreichbarkeit, sondern auch die Parksituation zu optimieren. Da für eine solche Nutzung die Grundstücke westlich der Bahnanlagen viel zu schade sind und auch der Bahnhofsvorplatz als Visitenkarte der Stadt gerade erst von sichtbaren Pkw-Stellflächen weitgehend befreit wurde, hat die Stadt ihren Fokus auf ein eher verborgenes Bahngelände östlich der Gleisanlagen gerichtet. Darauf platzieren schon heute Bahnbedienstete und einige Reisende ihre Fahrzeuge. Würde man diese Flächen an der Wehrstraße über der in diesem Abschnitt mit Betonplatten gedeckelten Volme systematisch ordnen, entstünde Raum für bis zu 100 Parker.

Vom Auto direkt zu den Gleisen

Diese könnten auf kurzen Wegen direkt in die Gleisunterführung des Bahnhofs und damit zu den Bahnsteigen gelangen. Entsprechende Verhandlungen führt die Stadt gerade mit den Bahnverantwortlichen, um diese Ideen und Konzepte möglichst in die anstehende Sanierung des Hauptbahnhofes (32 Millionen Euro) noch zu integrieren.

Offen bleibt derweil, wie auch die Fernbus-Anbieter näher an den Bahnhof heranrücken könnten. Aktuell stoppen die Fahrzeuge der unterschiedlichen Reiseanbieter im Gewerbepark Kückelhausen vor dem ehemaligen BMW-Autohaus abseits aller adäquaten Infrastruktur. Die Stadt möchte jedoch versuchen, auch für diese Verkehre ein Terminal in Bahnhofsnähe zu etablieren, um den Knotenpunkt zwischen Schienen und Asphalt weiter systematisch aufzuwerten.

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