FDP-Politiker Plahr fühlt sich missverstanden

Wenn es nach dem Willen von Alexander Plahr geht, sollen Kaminöfen bei hoher Feinstaubbelastung nach Möglichkeit ausbleiben. Er setzt auch die Einsicht der Hagener und fordert keine Verordnung.
Wenn es nach dem Willen von Alexander Plahr geht, sollen Kaminöfen bei hoher Feinstaubbelastung nach Möglichkeit ausbleiben. Er setzt auch die Einsicht der Hagener und fordert keine Verordnung.
Foto: WP Kleinrensing
  • Plahr setzt auf Freiwilligkeit und Einsicht der Hagener.
  • Wirbel in der eigenen Partei.
  • Politiker will niemandem etwas vorschreiben.

Hagen.. Mit dem Vorstoß einer „Kamin-Ampel“ hatte Ratsherr Alexander Plahr für Diskussionen gesorgt. Der FDP-Politiker hatte sich dafür ausgesprochen, dass Betreiber von Kaminöfen diese nur anheizen, wenn die Feinstaubbelastung in Hagen unbedenklich ist. Auf einer Internetseite, so seine Idee, solle eine Ampel entsprechende Hinweise geben. Aus den Reaktionen auf seinen Vorstoß schließt Plahr, dass er offenbar missverstanden worden sei.

„Es geht nicht darum, den Leuten zu sagen, was sie dürfen oder nicht dürfen“, erklärt Plahr noch einmal. „Nichts läge ferner. Auch bei höchsten Feinstaubwerten darf jeder seinen Kamin anmachen und soll das auch weiterhin dürfen.“ Wohl aber gehe es um Information und eine vereinfachte Darstellung der Luftqualität. Allerdings könne sich mit einer solchen Ampel zukünftig jeder informieren und dann verantwortungsbewusst handeln.

Auch innerhalb der FDP hatte Plahr für Verwunderung gesorgt. Der Landtagsabgeordnete Uli Alda, gleichzeitig Kreisvorsitzender der Liberalen, hatte klargestellt, dass der Vorstoß nicht die Meinung der Kreispartei widerspiegele. Der Vorstoß sei noch zu diskutieren.

 
 

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