Erst im Stichkampf verpasst Jens Kotainy deutschen Meistertitel

Foto: WP
Die Erfolgsmeldungen reißen für den aus Hohenlimburg stammenden und für Katernberg in der Schach-Bundesliga spielenden Jens Kotainy nicht ab: Nachdem der 18-Jährige schon bei den Deutschen Einzelmeisterschaften mit einem dritten Platz für Furore gesorgt und sich damit den Status „Internationale Meister“ verdient hatte,

Hohenlimburg.. Die Erfolgsmeldungen reißen für den aus Hohenlimburg stammenden und für Katernberg in der Schach-Bundesliga spielenden Jens Kotainy nicht ab: Nachdem der 18-Jährige schon bei den Deutschen Einzelmeisterschaften mit einem dritten Platz für Furore gesorgt und sich damit den Status „Internationale Meister“ verdient hatte, legte er bei den Schnellschach-Titelkämpfen im niederbayrischen Geiselhöring noch einen drauf und sicherte sich den zweiten Platz.

Zweifellos ein Erfolg für den einzigen Starter aus Nordrhein-Westfalen. Und doch mischt sich ein wenig Ärger in die Bilanz, denn Kotainy hatte bereits die „Hand an der Schale“. Nachdem er ebenso wie sein härtester Konkurrent, der Landauer Torsten Lang, nach elf Wettkämpfen im Schweizer System (Bedenkzeit pro Spiel 25 Minuten) acht Punkte gesammelt hatte, kam es zu einem Stichkampf, der im Blitzschach-Modus (Bedenkzeit fünf Minuten) auf zwei Siege ausgetragen wurden.

Kotainy hatte Durchgang eins gewonnen und die bessere Stellung im zweiten Abschnitt, als ihm ein Konzentrationsfehler unterlief. Das dritte Match endete remis, so dass eine weitere Entscheidungspartie notwendig wurde, die der Hohenlimburger dann verlor.

 
 

EURE FAVORITEN