Erich G. Fritz leitet jetzt die Georg-Kraus-Stiftung

Erich G. Fritz ist neuer Vorstandsvorsitzender der Georg Kraus Stiftung.
Erich G. Fritz ist neuer Vorstandsvorsitzender der Georg Kraus Stiftung.
Foto: privat
Der erfahrene Auslandsfachmann übernimmt den Stab von Stiftungsgründer Hans-Georg-Kraus. Die Georg-Kraus-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung für Internationale Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in Hagen.

Hagen. Erich G. Fritz ist der neue Vorsitzende der Georg-Kraus-Stiftung. Der langjährige Bundestagsabgeordnete übernimmt den Stab vom Stiftungsgründer Hans-Georg Kraus, der Ehrenvorsitzender wird. Die Georg-Kraus-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung für Internationale Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in Hagen

Für die Entwicklungszusammenarbeit bringt Erich G. Fritz aus 23 Jahren Bundestag beste Voraussetzungen mit. Im Auswärtigen Ausschuss und im Wirtschaftsausschuss hat sich der Politiker mit internationalen Fragen beschäftigt. Er ist weltweit vernetzt und Vizepräsident der Auslandsgesellschaft NRW.

Spenden fließen in Projekte

Im Kuratorium der Stiftung ist Erich G. Fritz seit zehn Jahren aktiv. Der Dortmunder kennt die Ziele und die Arbeitsweise, die garantiere, dass Spenden zu 100 Prozent in die Projekte fließen.

„Es lohnt sich, für die Projekte der Georg-Kraus-Stiftung einzutreten. Ich erlebe hier konkrete Hilfe zur Selbsthilfe – mit praktischer Orientierung und direkter Wirkung auf die Lebenswelt der Menschen“, so der neue Vorstandsvorsitzende.

Dauerhafte Wirksamkeit sei entscheidend

Bei der Projektauswahl sei die dauerhafte Wirksamkeit entscheidend. „Einer unserer Partner gründet zum Beispiel Schulen in Guatemala und übergibt sie dann an den Staat“, so Fritz.

Mit einem zweiten Standbein kümmert sich die Georg-Kraus-Stiftung um gemeinsames Wohnen im Alter. Auch in Hagen hat sie ein Haus gebaut, das seniorengerechte Bauweise, Raum für soziale Kontakte und eine gute Innenstadtanbindung unter einem Dach vereint.

Kraus wird Ehrenvorsitzender

Stifter Hans-Georg Kraus, der der 1996 gegründeten Stiftung 20 Prozent seiner Anteile an Wikinger-Reisen übertragen hat, wird die Aktivitäten künftig als Ehrenvorsitzender begleiten. Über Jahrzehnte hat er die Arbeit der Stiftung und ihrer Vorgängerorganisation mit großem Engagement geprägt.

Nach seinem Motto „Wir wollen den bereisten Regionen etwas zurückgeben“ förderte der Touristiker mit seiner Familie überschaubare Hilfsprojekte. Erich G. Fritz will das Werk fortsetzen und die Stiftung weiterentwickeln.