Elena Grell soll Demokratie fördern

Hagen.  Die Stadt Hagen hat sich in Zusammenarbeit mit dem Jugendring Hagen erfolgreich um die Teilnahme am Bundesprogramm „Demokratie leben – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit” des Bundesfamilienministeriums beworben. Mit dem neuen Bundesprogramm fördert das Ministerium Engagement für Demokratie und Vielfalt.

Seit dem 1. März ist die Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ in Hagen besetzt. Elena Grell ist als Referentin künftig für die Steuerung der Umsetzung der lokalen „Partnerschaft für Demokratie“ zuständig, fungiert als Ansprechpartnerin und trägt zur Bekanntmachung der vor Ort geleisteten Maßnahmen bei. Bei einem ersten Auftaktworkshop trafen sich die Verantwortlichen, um das neue Programm genauer unter die Lupe zu nehmen und erste Ideen zu entwickeln.

Konferenz am 28. Mai

In Hagen soll eine noch bessere Vernetzung geschaffen werden, um mehr Toleranz in den Alltag zu bringen und Jugendliche zu stärken. Durch die Förderung von lokalen „Partnerschaften für Demokratie“ sollen Menschen, die sich gegen Demokratiefeindlichkeit engagieren, besser unterstützt werden. Die Auftaktveranstaltung im Rahmen einer Demokratiekonferenz, zu der alle relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure, entsprechende Einrichtungen und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung eingeladen werden, um den Stand, die Ziele und die Ausrichtung der weiteren Arbeit zu reflektieren und zu bestimmen, findet am Donnerstag, 28. Mai dieses Jahres statt.

Über die zu verwirklichenden Einzelmaßnahmen entscheidet – wie auch schon in den Vorgängerprogrammen – ein Begleitausschuss, der als strategisch handelndes, zentrales Gremium bei der Umsetzung der lokalen „Partnerschaft für Demokratie“ fungiert. Zur Stärkung der Beteiligung von jungen Menschen wird darüber hinaus ein Jugendforum eingerichtet, das von Jugendlichen selbst organisiert und geleitet wird.

 
 

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