Ein Star und viele Sternchen beim Hagener Kurzfilmfestival

Tanja Szewczenko lächelte gestern auf dem roten Teppich in die Kameras. Im Vordergrund gibt Schauspieler Ralf Richter ein Interview.
Tanja Szewczenko lächelte gestern auf dem roten Teppich in die Kameras. Im Vordergrund gibt Schauspieler Ralf Richter ein Interview.
Foto: WP Michael Kleinrensing
Schaulaufen beim Hagener Kurzfilmfestival „Eat my shorts“. Schauspieler wie Nastassja Kinski, Ralf Richter oder Showgröße Tanja Szewczenko posierten vor den Kameras, ehe sie im Kinosaal verschwanden, um die sechs ausgewählten Filme zu schauen.

Hagen-Mitte.  Der kleine Shuttle-Bus brachte die ganze Promi-Truppe um 17.10 Uhr am späten Freitagnachmittag vor den Hagener Cinestar. Also alle, bis auf Tanja Szewczenko und Nastassja Kinski, die separat zur zweiten Auflage des Hagener Kurzfilm-Festivals „Eat my shorts“ fuhren.

Pelzjacke in Leo-Optik und weißer Schal

Kinski stolzierte als Letzte über den Roten Teppich, auf dem vorher unter anderem schon Claude-Oliver Rudolph – wie immer mit dunkler Sonnenbrille und diesmal dazu mit Pelzjacke in Leo-Optik und weißem Schal – spaziert war.

Das Blitzlichtgewitter der Promi-Fotografen prasselte auch auf Schauspieler wie Sven Martinek, Tom Barcal (war lange mit seinem Auto in einem Wasserloch in der Selbecke stecken geblieben), Katy Karrenbauer oder Ralf Richter nieder.

Richter freute sich vor dem Kinosaal: „Kurzfilme sind etwas ganz Besonderes. Sie sind für die Macher vielleicht der nächste Schritt zum großen Film. Und es ist eine Kunst, in so wenig Zeit, etwas Hochwertiges abzuliefern.“

200 Filmeinsendungen gesichtet

In diesem Jahr waren für das von Bernhard Steinkühler organisierte Kurzfilmfestival 200 Filmeinsendungen gesichtet worden. Sechs Stück schafften es letztlich auf die Leinwand, drei wurden noch am Abend prämiert.

Besonders stolz war Steinkühler darauf, dass Nastassja Kinski, die in den 80er Jahren große Filmerfolge feierte, nach Hagen gekommen war. Sie kam direkt von einem Termin in Los Angeles. Kinski wirkte beim Schaulaufen vor den Kameras sehr zurückhaltend und verschwand schnell im dunklen Kinosaal. Nach der Veranstaltung fand im Hotel „Auf’m Kamp“ die After-Show-Party statt, zu der auch Kinobesucher gekommen waren.

 
 

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